Rallye DakarMatthias Walkner fehlen vor der Schlussetappe sieben Minuten

Matthias Walkner hat sich bei der Rallye Dakar vor der Schlussetappe um einen Rang auf Platz drei verbessert - auf den Führenden Sam Sunderland fehlen dem KTM-Fahrer aber sieben Minuten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© GEPA pictures
 

Der Salzburger Matthias Walkner hat sich bei der Rallye Dakar vor dem Schlusstag auf den dritten Gesamtplatz verbessert. Als Etappenvierter verringerte der KTM-Pilot seinen Rückstand auf die Spitze zwar um eine Minute, es fehlen aber dennoch mehr als sieben. Und zwar auf den britischen GasGas-Fahrer Sam Sunderland, der als Tageszweiter die Führung zurückeroberte. Der bisherige Leader Adrien van Beveren (Yamaha) fiel an die vierte Stelle zurück.

Walkner verlor nach seinem enttäuschenden Vortagsergebnis diesmal fast fünf Minuten auf seinen siegreichen Markenkollegen Kevin Benavides und Sunderland. "Ich habe extrem gut reingefunden in die ersten 80 Kilometer. Danach sind mir zwei kleine Navigationsfehler passiert. Da ich relativ viel Staub von den vorderen hatte, war es für mich schwer, mit der Aufmerksamkeit beim Roadbook zu bleiben und den richtigen Canyon zu erwischen", erläuterte Walkner nach der elften Etappe mit 346 Wertungskilometern rund um Bischa.

Auf den letzten 35 Kilometern habe er nach plötzlichem Leistungsverlust am Motorrad nichts mehr riskiert. "Ich hatte einige Schrecksekunden, bin aber zum Glück ohne Sturz durchgekommen. Ich freue mich, dass ich im Ziel bin und auf den morgigen letzten Tag."

Sein zweiter Gesamtsieg nach 2018 ist aber wohl außer Reichweite, denn er geht mit 7:15 Minuten Rückstand auf Sunderland ins Finale. Zweiter ist 22 Sekunden vor dem Salzburger der Chilene Pablo Quintanilla (Honda). Der Franzose Van Beveren liegt vor den abschließenden 680 Kilometern von Bischa nach Dschidda (Wertungsprüfung 164 km) bereits mehr als eine Viertelstunde hinten.

Seit 2001 stellte KTM in der Motorradwertung 18-mal den Gesamtsieger. Bei den zwei jüngsten Ausgaben in Saudi-Arabien ging man aber leer aus. Sollte sich Sunderland durchsetzen, würde der Titel zwar GasGas zugeschrieben werden, der spanische Motorradhersteller wurde 2020 allerdings komplett von KTM übernommen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!