Am 6. Februar wurde über die Austria Klagenfurt ein Konkursverfahren eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der Klagenfurter Rechtsanwalt Michael Pontasch-Müller bestellt. Die erste Gläubigerversammlung wurde für 31. März am Landesgericht Klagenfurt anberaumt. Diese hat nun stattgefunden.

Anwesend waren Vertreter der Austria (Zeljko Karajica und dessen Rechtsvertretung), Insolvenzverwalter Pontasch-Müller, einzelne Gläubiger sowie die Gläubigervertretungen AKV, KSV und Creditreform. Pontasch-Müller berichtete über den aktuellen Status. Positiv: Die Fortführung wurde beschlossen. Anschließend wurden die Forderungen der Gläubiger geprüft.

Als nächster Termin wurde der 21. April anberaumt. Hier könnte bereits über die Quote für die Gläubiger abgestimmt werden. Laut Sanierungsplan erhalten die Insolvenzgläubiger eine 20-prozentige Quote ihrer jeweiligen Forderungen in insgesamt vier Raten, ausgeschüttet durch den Masseverwalter. Konkret heißt es: Fünf Prozent werden innerhalb von 14 Tagen nach Annahme des Sanierungsplanes, nicht jedoch vor dessen rechtskräftiger Bestätigung, ausbezahlt. Weitere jeweils fünf Prozent am 31. Dezember 2026, am 30. Juni 2027 sowie am 21. Dezember 2027. Dann wäre die Austria schuldenfrei.