Wie schnell sich das Blatt manchmal wendet. Letzte Saison setzte es für den WAC gegen Meister Sturm noch zwei Niederlagen. Eine davon endete in einem schmerzlichen 0:4 in Graz. Die Wolfsberger hatten damals aber bei weitem nicht die Qualität und Konstanz, um mit den Topteams mithalten zu können, mussten am Ende ins untere Play-off und erreichten unter Trainer Manfred Schmid nur Rang acht. Unter Didi Kühbauers Führung heuer zeigte der WAC gegen die Grazer groß auf und gewann zweimal souverän mit 3:0. Nur in der ersten Begegnung der Meistergruppe reichte es nach vielen vergebenen Chancen nur zu einem 1:1. Sturm bildet somit das Gegenstück zur Austria Wien, gegen welche am Sonntag beim 1:2 erneut kein Kraut gewachsen war. Es gibt jedoch Gründe, warum sich der WAC gegen die Wiener jedes Mal vergebens abmüht, jedoch die Grazer meist gut im Griff hat. Die Spielanlagen der beiden Mannschaften unterscheiden sich grundlegend. Diese Differenzen ziehen sich durch alle Bereiche und Linien.