Kärntner Eishockey Division 1Sportliche Antwort auf dem Eis

Der VST Völkermarkt und Andi Wiedergut konnten nach allen Turbulenzen zu Saisonbeginn das richtige Zeichen auf dem Eis geben. 8:5 Sieg über Steindorf.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
AUT , EBEL, EC VSV- KAC
AUT , EBEL, EC VSV- KAC © (c) Hermann Sobe (Hermann Sobe)
 

Die Vorweihnachtszeit steht für Ruhe und Besinnlichkeit. Für die Cracks vom USC Velden gestaltete sich das vergangene Wochenende ganz sicher nicht so. Binnen 25 Stunden mussten sie zwei Mal in der Ferne antreten, konnten allerdings aus beiden Spielen nichts Zählbares mitnehmen. Mit aktuell sieben Verletzten spielen die Piraten mit nur zwei Reihen, das kann in der starken Division I nicht funktionieren.

Harte Arbeit und Spass, das Erfolgsrezept von Spittal

Spittal hingegen besinnt sich auf das, was sie am besten können: gewinnen. Beim 5:2-Sieg gegen die Salzburg Oilers konnten sie ihre Tabellenführung festigten. In einer sehr flotten Partie spielten die Spittaler wieder mit allen vier Blöcken, dadurch können sie das Tempo über die gesamte Spielzeit hoch halten. „Das Geheimnis unseres Erfolges ist Woche für Woche harte Arbeit, gepaart mit sehr viel Spaß. Mein motiviertes Trainerteam und ich, wollen uns stetig weiter entwickeln,“ erklärt Spittal Trainer Rene Wild.

Genugtuung auf dem Eis

In Völkermarkt bereiteten die Adler den heimischen Fans und sich selbst ein schönes Adventgeschenk. Beim 8:5-Erfolg über Steindorf bewies die Truppe von Trainer Alex Sivec Moral und konnte zweimal einen Rückstand drehen. Die neu zusammengestellte Sturmreihe mit Thalhammer (2), Czechner (2) und Edlinger (1) schlug voll ein und steuerte fünf Tore zum Sieg bei. Auch Andreas Wiedergut hinterließ mit drei Scorerpunkten im Spiel gegen seinen EX-Club Steindorf, einen starken Eindruck. „Diese Partie zu gewinnen hat richtig gutgetan. Nach dem Theater zu Beginn der Saison ist es für mich eine Genugtuung die Antwort auf dem Eis gegeben zu haben. Der Erfolg gebührt dem ganzen Team. Meine beiden Tore sind nur das Pünktchen auf dem i,“so der Neo-Völkermarkter.

Die 100-jährige Verteidigung

Die Weisheit „offence wins games, defence wins championships“ gilt nicht nur in den höchsten Ligen. Auch beim TSV Raika Grafenstein (Unterliga Ost) baut man auf eine solide Abwehr. Mit den beiden Fast-50ern Gerd Eiper und Gerhard Lipic stellen die Grafensteiner wahrscheinlich das älteste Verteidigungsduo im Kärntner Eishockey. „Wir sind zwar nicht mehr die Schnellsten, aber dafür haben wir viel Routine“, erklärt der KGC-Dellach-Manager. „Mit Lipe spiele ich seit 30 Jahren zusammen. Wir verstehen uns blind.“ Scorer-Qualitäten haben die zwei Oldies allerdings auch, beide steuerten zwei Punkte zum 11:2 gegen Grades bei.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!