Beinahe alle Jahre wieder kommt es in der Kärntner Division I zum finalen Showdown zwischen Althofen und Steindorf. Zum fünften Mal binnen sechs Jahren und zum vierten Mal in Folge wird ab Sonntag (15.30 Uhr) der Meistertitel unter diesen beiden Mannschaften ausgemacht. In der Saison 2021/22 gab es zuletzt eine andere Finalpaarung, damals krönte sich Velden gegen die U20 des VSV zum Meister. Seitdem stemmte stets die Mannschaft vom Ossiacher See den Meisterpokal in die Höhe.
Im Gegensatz zu den Jahren davor gehen heuer aber wohl die Rhinos rund um Trainer Gerald Ressmann als leichter Favorit in das ewig junge Duell. Althofen gewann den Grunddurchgang, „sweepte“ im Play-off sowohl Leoben (Viertelfinale) als auch Spittal (Halbfinale) und auch im direkten Duell (ein Sieg, eine Niederlage im Penaltyschießen) mit Steindorf haben sie bislang die Nase vorne. „Die Ergebnisse sprechen sicher für Althofen. Wir sind jedenfalls gewarnt und wissen, dass sehr viel Arbeit auf uns zukommt. Wenn aber jeder einzelne 100 Prozent abrufen kann, ist der Titel erneut möglich“, ist Franz Wilfan, der bereits seine fünfte Saison für Steindorf absolviert, überzeugt.
Althofens Interims-Co-Trainer Lukas Herrnegger sieht die Ausgangslage vor dem ersten Spiel ähnlich. „Die Duelle in den letzten drei Jahren waren knapp. Steindorf war einfach eine Spur besser. Heuer haben wir uns aber gut verstärkt, eine größere Kadertiefe. Ich denke, dass Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden werden. Vor allem in einem durchaus möglichen Spiel fünf ist das Heimrecht sicher ein leichter Vorteil für uns“, erklärt der Klagenfurter, der aufgrund einer Schulterverletzung nicht aktiv am Finale mitwirken kann. Der 36-Jährige wird, so wie bereits in den letzten Spielen, Trainer Ressmann auf der Spielerbank assistieren.