Nach Ironman-Absage"Wir wollen in der jetzigen Situation einfach nichts riskieren"

Nach 22 Jahren wird heuer erstmals kein Ironman in Klagenfurt ausgetragen. Die Regelungen der Regierung machen eine Durchführung einfach unmöglich.

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2020 muss man in Klagenfurt auf den Ironman leider verzichten
2020 muss man in Klagenfurt auf den Ironman leider verzichten © Traussnig (5), Gepa (2), APA
 

Die eisernen Würfel sind gefallen. Der Ironman Austria, das Flaggschiff der österreichischen Triathlonszene, musste abgesagt werden. Die Veranstalter versuchten sich noch in den September zu retten und bastelten an einigen Optionen, letztlich war die Entscheidung, erst 2021 wieder eine Langdistanz auszutragen, aber unausweichlich. "Es waren zu viele Unsicherheitsfaktoren, um ein geregeltes Event vorzubereiten und die Absage die schlaueste Entscheidung", sagt Managing Director Stefan Petschnig, "Wir wollen auf keinen Fall die Athleten oder die Bevölkerung gefährden. Der Ironman am Wörthersee hat sich so ein tolles Image aufgebaut. Das würde man mit einem Schlag zerstören, nur weil man etwas riskiert und danach vielleicht die Infektionszahlen steigen." Somit findet nach 22 Jahren erstmals kein Ironman am Wörthersee statt. Selbst die Unterstützung von Tourismus-Ministerin Elisabeth Köstinger und ein parteiübergreifender Schulterschluss in den obersten Kärntner Politikkreisen half dagegen nicht.

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