Die Stars des Wintersports rollten noch einmal an, sie packten auf dem Nassfeld noch einmal, selbst schon zu Frühlingsbeginn, ihr Sportgerät aus. Nein, nein, der geneigte Leser hat jetzt nicht eine Mikaela Shiffrin versäumt oder einen Matthias Maier verpasst. Aber dennoch Super-G-, RTL- oder Slalom-Weltmeister. Oder die schnelle Dame aus der Steiermark, die auf den Pisten des Gartnerkofels zu Silber wedelte, namens Lisa Zaff. Sie ist wohl nur ganz speziellen Wintersportfans ein Begriff. Das liegt jetzt nicht an ihrem außerordentlichen Können, sondern schlicht und einfach an der Sportart. Lisa Zaff ist WM-Zweite, wie andere Ski-Sternchen, aber eben „nur“ im Skibob. Und das ist nun doch wirklich eine Randsportart, auch wenn es sich in Kärnten bereits um die 40. Weltmeisterschaft handelte, die an diesem Wochenende ausgetragen wurde.
Ski-Bob
Die etwas andere Talfahrt
Lebt der Skibob-Sport eigentlich noch? Die Antwort: Ja. Die Weltmeisterschaft auf dem Nassfeld zeigte zwar keinen neuen Boom, aber die angebliche Leiche ist doch noch sehr munter.
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