Wie viel Pech kann jemand haben? Vor einer Woche verriet Kärntens Snowboard-Freestylerin Kristina Holzfeind in der „Kleinen Zeitung“ wie groß ihre „Vorfreude“ auf das anstehende Weltcup-Comeback beim Heimevent in Flachau ist: „Es ist spannend, denn ich bin überhaupt nicht nervös. Ich weiß, dass ich top vorbereitet bin, freue mich total, wieder am Start stehen zu dürfen und mein Können zu zeigen. Außerdem wird es cool, vor meiner Familie springen zu dürfen und alle Leute dabei zu haben, die mich auch im vergangenen, schwierigen Jahr unterstützt haben. An der letzten Schanze des Weltcup-Kurses bin ich vor etwas mehr als einem Jahr gestürzt und habe mir dabei mein vorderes Kreuzband gerissen und den Außenmeniskus eingerissen. Jetzt beim Weltcup am genau gleichen Ort wieder starten zu dürfen, fühlt sich für mich wie eine riesige Chance an.“

Nun folgte heute der herbe Rückschlag. Die Kärntnerin zog sich vor ihrer geplanten Rückkehr in den Weltcup nach einem zu weit geratenen Sprung erneut einen Kreuzbandriss im Knie zu. Vor 13 Monaten hatte die 18-jährige Weißbriacherin ebenfalls im Absolut Park dieselbe Verletzung schon einmal erlitten. Das bedeutet die nächste lange Zwangspause und intensive Reha für das heimische Nachwuchsjuwel.

Superstar Anna Gasser bestreitet in Flachau diese Woche ihre ersten wettkampfmäßigen Auftritte nach den Olympischen Spielen in Livigno.