Trotz einiger großer internationaler Erfolge (Olympia-, WM- und EM-Medaillen) in der Vergangenheit wird der Rudersport nicht nur in Kärnten, sondern in ganz Österreich noch immer sehr stiefmütterlich behandelt. Der Trainingsaufwand der Athleten ist enorm, von einem Profitum sind (fast) alle heimischen Ruderer weit entfernt. „Das Problem ist, dass wir viele Talente nach der Matura verlieren, sie wegen ihrer Ausbildung Kärnten verlassen. Da müssen wir ansetzen, ihnen Perspektiven bieten, die sie überzeugen, in Kärnten zu bleiben. Das ist definitiv ein Mehrjahresprojekt“, erklärt Thomas Kornhoff, der seit 1. Mai als neuer Landestrainer im Kärntner Ruderverband tätig ist.
Ruderer Niki Strauss
„Die Bezahlung für meinen Sport ist die Ausbildung in den USA“
Die 20-jährige Ruderhoffnung Niki Strauss wechselte letztes Jahr von Kärnten an die Universität von Syracuse, bereitet sich derzeit aber wieder in Kärnten auf die U23-WM vor.
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