Zunächst war da eine gewisse Zufriedenheit. Der organisierte Sport in Österreich zeigte sich durchaus zufrieden mit dem, was dem Sport im Regierungsprogramm prophezeit wird. Dem Sport werden immerhin vier Seiten in dem Programm gewidmet und die Inhalte dort lehnen sich stark an jene Forderungen an, die „Sport Austria“ und andere Dach- und Fachverbände bereits im vergangenen Jahr an die alte wie auch an kommende Bundesregierungen gerichtet hatten. Das Setzen auf die Tägliche Bewegungseinheit in Schulen, das Anerkennen von Sport als Prävention im Gesundheitswesen, das Schaffen des Berufsbildes des Trainers, aber auch ein Schwerpunkt in der Sportinfrastruktur inklusive Prüfung des „Nationalstadions“ sowie dem Bekenntnis zum Spitzen- wie Breitensport samt Entlastung des Ehrenamts wird allseits gelobt, nun müssten den „guten Worten aber auch Taten folgen“. Etwa auch bei der Umsetzung der Projekte zur Integration durch Sport, zum Ausbau des Jugend- und Schulsports bei der „Positionierung als Skination Nummer eins“ samt verbessertem Angebot von Schul- und Schulskisportwochen.
Sportpolitik
Ein Hilferuf trotz „guten Worten“ im Regierungsprogramm
Österreichs Sport begrüßt die Vorhaben der neuen Bundesregierung und sorgt sich doch um die Zukunft: Die Lotterien drohen als „Sponsor“ auszufallen, das würde tiefe Löcher reißen.
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