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Nach WM-AusNun tritt auch Beckenbauer gegen DFB-Elf nach

Franz Beckenbauer (72), als Spieler und Trainer Weltmeister, meldete sich nun auch öffentlich zum frühen deutschen WM-Aus. Spieler und Trainer nimmt er in die Kritik.

Beckenbauer tritt nach
Beckenbauer tritt nach © (c) APA/dpa/Andreas Gebert (Andreas Gebert)
 

Franz Beckenbauer hat das frühe WM-Aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft "auf die Einstellung der Spieler" zurückgeführt. "So kann man keine WM spielen", sagte der 72-Jährige der "Bild". Fußball sei in erster Linie ein Lauf-Spiel. "Es bestand aber null Bereitschaft dazu. Die Mannschaft hat eher das Gegenteil gemacht, was ihr Löw aufgetragen hat", meinte Beckenbauer.

Der Münchner ist neben Frankreich-Coach Didier Deschamps und dem Brasilianer Mario Zagallo einer von drei Fußballern, die als Spieler und Trainer Weltmeister geworden sind. Dass Joachim Löw trotz des historisch frühen WM-Ausscheidens der DFB-Elf als Bundestrainer weitermacht, bezeichnete Beckenbauer als "eine vernünftige Entscheidung". Es sei aber kein Neuanfang, meinte er. "Jogi wird einiges verändern müssen, nachdem ihm erfahrene Spieler den Einsatz verweigerten", sagte der Fußball-"Kaiser". "Löw muss bei der Nominierung hart sein, Dankbarkeit bringt ihn nicht weiter", sagte er.

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