Fußball-LandesligaGnas feiert den letzten Tanz in der alten Heimat

Eine durchaus emotionale Angelegenheit erwartet Gnas heute (19 Uhr) beim Heimspiel gegen St. Michael.

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Die neue Heimat der Gnaser
Die neue Heimat der Gnaser © KK/Niederl
 

Zum allerletzten Mal wird im altehrwürdigen Gnaser Stadion ein Pflichtspiel ausgetragen. „Leider oder Gott sei Dank wird es unser letztes Spiel im alten Stadion sein. Wir werden dem Stadion sicher nachtrauern, weil es hier ein ganz eigenes Flair gegeben hat, wenn viele Zuschauer hier waren“, sagt Gnas-Sportchef Andreas Zach und fügt hinzu: „Die fünf Meter hohen Wände der Hallen haben diesem Platz einen Kesselcharakter verliehen. Die Akustik ließ alles drei, vier Mal so laut wirken und da alles sehr eng war, hatten manche Gegner das Gefühl, erdrückt zu werden.“ Ab dem Frühjahr wird der USV seine Heimspiele im neuen Gnaser Stadion austragen, das im März feierlich eröffnet werden soll. „Wir wollen bei unserem neuen Stadion den Charakter beibehalten und es wird auf zwei Seiten drei Meter hohe Wände geben. Wir haben dann 500 Sitz- und 500 Stehplätze, sowie 100 VIP-Plätze“, sagt Zach. Der Grund des aktuellen Stadions wird von der Gemeinde verkauft, eine Generalsanierung wäre nötig gewesen. „Unser Platz war auch zu schmal, wir haben immer mit einer Sondergenehmigung gespielt“, sagt Zach. Besonders in Erinnerung blieben dem Sportchef die Spiele gegen Fehring oder gegen den GAK, aber auch viele gesellige Momente: „Oft haben wir nach Siegen bis drei oder vier Uhr in der Früh auf dem Platz gefeiert. Viele Spieler sind auf diesem Platz aufgewachsen.“

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