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NationalteamDer Angriff steht auf einer breiteren Basis

Das Toreschießen ist bisweilen die schwierigste Disziplin im Fußball. Österreich verfügt laut Michael Gregoritsch über einen Sturm mit hoher Qualität.

Darf Michael Gregoritsch am Sonntag wieder jubeln? © GEPA pictures
 

Es sieht oft einfach aus, aber manchmal gewinnt der Beobachter des Fußballs den Eindruck, dass es sich um die schwierigste Teildisziplin handelt: das Toreschießen. Michael Gregoritsch hat eine einfache Antwort darauf, warum dies so ist. "Weil elf andere das verhindern wollen und  alles nach bestmöglichem Wissen und Gewissen dafür tun" sagt der Stürmer des österreichischen Nationalteams als einer, der es wissen muss.

Um dieser Verhinderungstaktik des Mitbewerbers entgegenzuwirken, bedarf es daher einiger spezieller Maßnahmen, die sich das Team von Franco Foda zumindest stets vornimmt. Erforderlich sei zunächst eine "Qualität im Passspiel", das Tempo sollte dabei so hoch wie möglich sein. Des weiteren "brauchen wir eine gute Strafraumbesetzung", frei nach dem Motto: Fünf sind besser als zwei, denn dies beschäftigt den Gegner ungemein.

Gregoritsch weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass Österreichs Nationalteam inzwischen erstens trifft und zweitens inzwischen über eine durchaus brauchbare Angriffsformation verfüge. Allen voran natürlich der am Samstag aus China in Wien eingetroffene Marko Arnautovic, der sich im Flugzeug nach eigenen Angaben ausgiebig ausruhen konnte. "Ich habe viel geschlafen, bin nicht müde und voller Power", meinte der Shanghai-Legionär nach dem Abschlusstraining, bei dem er schon dabei war.

Weitere Optionen

Zu Arnautovic und Gregoritsch, der sich zuletzt mit seinen Toren gegen Norwegen und Nordirland für weitere Aufgaben empfohlen hat, gesellten sich nun auch der gegen Luxemburg erfolgreiche Adrian Grbic und der Zweimetermann Sasa Kalajdzic. "Wichtig, ist, dass in dieser Hinsicht jetzt Ruhe einkehrt", meint Gregoritsch, der das Angriffsniveau lobend erwähnt. "Ich glaube, dass wir im Sturm schon eine gute Qualität haben. Wir haben in den letzten Lehrgängen bewiesen, dass wir einspringen können, wenn Marko nicht da ist. Man sieht, dass alle wichtig sind." 

Franco Foda sieht es ähnlich, auch was die nunmehr schon beständige Favoritenrolle seines Teams betrifft. "Das hat sich in den letzten Monaten verändert. "Die Mannschaft hat eine gute Entwicklung genommen. Wir haben im Schnitt 60 Prozent Ballbesitz, sind im Spiel mit dem Ball dominant, wollen angreifen, Tore erzielen und mit dem nötigen Risiko im letzten Drittel spielen." Da sei es nötig, "eine gute Restverteidigung zu haben". Das soll auch am Sonntag gegen Nordirland so geschehen. "Das wird ein ganz wichtiger Punkt sein.

 

 

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