Zum ersten Mal konnte Österreich ein Pflichtspiel gegen Slowenien nicht gewinnen. Nach zwei Siegen war es im ersten Nations-League-Spiel das erste Remis gegen den Nachbarn. Und nicht nur der Rasen in Laibach war holprig, der Start des ÖFB-Teams war es auch: Die ersten 20 Minuten habe man verschlafen, konstatierte Innenverteidiger Maximilian Wöber, man hatte Probleme mit dem Pressing. Das Spiel gegen den Ball zeichnet sein Team ansonsten aus, diesmal ist es, zumindest zu Beginn, gar nicht zur Geltung gekommen. „Danach haben wir uns aber gut zurückgekämpft. In den restlichen 70 Minuten haben wir dominiert, waren aber nicht gefährlich und sauber genug.“ Ein Punkt in Slowenien gehe nicht mehr konform mit den gewachsenen Ansprüchen, die das Nationalteam mittlerweile habe, sagte Wöber.
ÖFB-Teamchef
Ralf Rangnick: „Das muss man den Spielern nachsehen“
Nach holprigem Start kam Österreich gegen Slowenien besser ins Spiel. Für das Match in Norwegen will man richtige Schlüsse ziehen.
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