Der Schlusspfiff war wie ein Frontalzusammenstoß. Auch wenn die Hoffnung zuletzt stirbt, dieser Ton bedeutete den Tod derselben. Österreich ist ausgeschieden. Noch auf dem Feld mischten sich die Tränen der Akteure mit dem strömenden Regen über Leipzig. Selbst der Himmel, so meinte man, schien mit dem österreichischen Team zu weinen. Denn das Team, das alle begeistert hatte, das international mit Lob überhäuft worden war, muss nach dem 1:2 die Heimreise antreten. Der Höhenflug wurde brutal gestoppt, er wurde zur Bruchlandung. „Im Moment“, sagte Maximilian Wöber nach einem gemeinsamen Moment des Teams in der Kabine, „ist da einfach nur Leere in allen. Wir haben Euphorie entfacht, nicht nur in Österreich, auch in uns selbst. Wir haben selbst geglaubt, dass wir viel erreichen können.“