AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

2. LigaAustria Lustenau trennt sich von Trainer Gernot Plassnegger

Der Leobner und ehemalige GAK-Cheftrainer hat sich mit den Vorarlbergern nach zuletzt schlechten Resultaten auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung geeinigt.

Gernot Plassnegger
Gernot Plassnegger sitzt nicht mehr auf der Trainerbank der Austria Lustenau. © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Mathias Mandl)
 

Der gebürtige Leobener Gernot Plassnegger ist nicht mehr Trainer von Austria Lustenau. Das gab der Klub aus Vorarlberg am Mittwoch auf seiner Homepage bekannt. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge rangieren die aufstiegsambitionierten Lustenauer nur auf dem 13. Rang der 2. Liga. Nach der Heimpleite am Sonntag gegen den FAC teilte Plassnegger dem Vorstand mit, dass er seinen Posten aufgrund der aktuellen Situation zur Verfügung stelle.

Am Dienstagabend folgte schließlich die einvernehmliche Vertragsauflösung. "Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Gernot hat bei der Austria viel erreicht und gute Arbeit geleistet", erklärt Sportvorstand Valentin Drexel

Für Plassnegger war Austria Lustenau die erste Profi-Station als Trainer. Vor dessen Anstellung im Oktober 2017 betreute der 41-Jährige Steirer den GAK und führte die Grazer nach deren Neuanfang von der 1. Klasse zurück bis in die Landesliga. In Plassneggers erster Saison im Ländle konnte er die Lustenauer noch von Platz neun auf Rang sechs hieven, in der vergangenen Spielzeit wurden die Vorarlberger Dritter. Momentan liegt der Klub mit sieben Punkten aus sechs Runden nur noch knapp vor der Abstiegszone.

PLASSNEGGER DIMITROVIC
Gernot Plassnegger im August 2004 im Spiel gegen den SK Sturm. Foto © (c) AP (MARKUS LEODOLTER)

Plassnegger, der in seiner aktiven Spielerkarriere mit Austria Salzburg einmal österreichischer Meister wurde und zwischen 2004 und 2006 beim GAK als Rechtsverteidiger Profi war, darf auf 61 Spiele bei Austria Lustenau zurückblicken. Seine Bilanz liest sich mit 28 Siegen, 14 Unentschieden und 19 Niederlagen positiv. Vorerst wird Co-Trainer Tamas Tiefenbach das Training leiten. "Ab heute arbeiten wir mit Nachdruck daran, schnellstmöglich unseren neuen Cheftrainer präsentieren zu können", betont Drexel.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren