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Austria Klagenfurt„Der Verein ist zur Gänze entschuldet“

Die Ära von Peter Svetits hallt bei Austria Klagenfurt noch nach. Mit der neuen Führung ist der Verein schuldenfrei.

Die Ära von Peter Svetits bei der Austria Klagenfurt endete im Februar 2019 © (c) GEPA pictures/ Christian Ort
 

Am Freitag veröffentlichte die österreichische Fußball-Bundesliga (ÖFBL) die Jahresabschlussdaten der Erst- und Zweitligisten zum 30. Juni 2019. Die nackten Zahlen von Austria Klagenfurt: Das Anlagevermögen betrug 40.000 Euro, das Umlaufvermögen 205.000 Euro. Ausgewiesen wurden auch ein negatives Eigenkapital von 3,64 Millionen, ein Fremdkapital von 3,885 Millionen und ein Jahresverlust von 1,858 Millionen Euro.

Was bedeuten diese Zahlen für die wirtschaftliche Situation der Violetten? „Für uns ist das keine Überraschung oder gar ein Schock. Das Ergebnis war uns ja lange bekannt. Wir haben einen hoch verschuldeten Klub vorgefunden“, sagt Ivica Peric, der erst nach dem Einstieg des neuen Investors „Home United“ im März 2019 zum Präsidenten gewählt worden war: „Seither arbeiten wir sehr hart daran, die nötigen Strukturen zu schaffen, um der Austria ein stabiles Fundament zu geben und den Verein langfristig auf gesunde Beine zu stellen.“

Wir haben einen hoch verschuldeten Klub übernommen. Nun ist der Verein schuldenfrei. Auch die GmbH für den Profibetrieb wird schuldenfrei gestellt.

Ivica Peric

Die ÖFBL wertet die von den Klagenfurtern im Rahmen der Lizenzierung eingereichten Zahlen auch keineswegs als alarmierend. Peric betont: „Der neue Investor hat die damals bestehenden Verbindlichkeiten komplett abgelöst und den Verein insolvenzrechtlich entschuldet.

Aus der aktuell laufenden Ausgliederung des Profibetriebs in eine GmbH, die zum Erhalt der Gemeinnützigkeit des Vereins zwingend erforderlich ist, resultiert nun auch eine vollständige bilanzielle Entschuldung des Vereins.“

Die nächsten Schritte skizziert Peric wie folgt: „Die ausgegliederte GmbH wird ebenfalls schuldenfrei gestellt und zusätzlich mit beachtlichem Eigenkapital ausgestattet. Im Ergebnis entwickeln wir gerade die erforderlichen Strukturen und schaffen die sportlichen Voraussetzungen, die eine gesunde Zukunft sowohl des Vereins als auch des Profibetriebs in neuer Stärke ermöglichen.“

Kommentare (3)

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georgXV
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Austria Klagenfurt

Gott-sei-Dank ist Peter Svetits Geschichte !
Hoffentlich bekommt er bei KEINEM Verein bzw. einer der öffentlichen Hand nahestehenden Firma mehr einen Job.

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joe1406
6
3
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Lieber König Georg!

Wenn man von einem Thema wirklich keine Ahnung hat hilft es nichts den Unsinn jahrelang immer wieder zu überholen. Ohne Dollinger sen. und besonders Peter Svetits wäre nichts mehr da das der neue Investor hätte übernehmen können. Svetits hat einen wirtschaftlich klinisch absolut toten Verein übernommen und mit sehr viel Geschick am Leben erhalten. Das kann nur jemand machen der das Fußballbusiness in all seinen Abgründen kennt. Und die absolute Meisterleistung war einen Investor zu finden, der alles auf gesunde Beine stellt. Basis war natürlich das vorhandene Stadion - sonst hätte sich sicherlich kein Investor mit Klagenfurt bzw. der Austria beschäftigt.

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georgXV
1
4
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Lieber joe1406,

seine "Meister"leistung bestand in erster Linie darin, daß er ständig um Subventionen (= unsere Steuergelder) gebettelt und diese LEIDER auch bekommen hat.
Sehr interessant wäre auch zu erfahren, welches jährliche Gehalt (inklusive Prämien und Vergünstigungen) er für seine "Meister"leistung bekommen hat. Ich schätze, daß es mindestens € 120000,- (eher € 240000,-) gewesen sind.
Trotz vorhandenem Stadion, ist es ihm LEIDER NICHT gelungen, in Stadt und Land bei Zuschauern und Sponsoren Interesse für den Klub zu gewinnen.

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