Austria - Hartberg 3:1Den Steirern reichten 20 starke Minuten nicht zum Punktgewinn

Aufgrund eines positiven Corona-Falls fiel ein Quartett vor dem Spiel aus. Gegen die Austria verlor Hartberg verdient mit 1:3.

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SOCCER - BL, A.Wien vs Hartberg
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Obwohl Trainer Markus Schopp immer wieder für eine Überraschung in Sachen Startaufstellung bekannt ist, runzelten wohl viele Fans des TSV beim Anblick des Kaders für das Spiel gegen die Austria die Stirn. Mit Sascha Horvath und Tobias Kainz fehlten zwei absolute Leistungsträger, auch Jürgen Heil und Stefan Rakowitz waren nicht mit dabei. Das Quartett wohnt in Graz und reist immer gemeinsam zum Training nach Hartberg. Vor dem Spiel wurde ein Spieler der Fahrgemeinschaft positiv getestet. „Wir haben ja noch Spiele vor uns, deshalb haben wir zur Sicherheit alle zu Hause gelassen“, erklärte Schopp.

Ohne das Quartett aber mit guten Vorzeichen gingen die Oststeirer in das entscheidende Spiel um Platz sieben in der Meistergruppe. In der Liga hat Hartberg in dieser Saison noch nie gegen die Austria verloren. Das sollte sich am Dienstagabend ändern. Denn vom TSV kam in der ersten Hälfte viel zu wenig. Christoph Monschein hätte für die Violetten bereits früh zweimal auf 1:0 stellen können (19., 24.). Sein Kollege Patrick Wimmer machte es wenige Augenblicke später besser und sorgte in der 26. Minute für die verdiente Führung. Hartberg vergab durch Florian Flecker daraufhin den Ausgleich (35.) und musste durch einen direkten Freistoß von Dominik Fitz per direkten Freistoß kurz vor der Pause das 0:2 hinnehmen (43.).

Nach den wohl schwächsten 45 Minuten der Saison reagierte Schopp zur Pause und brachte Seifedin Chabbi, Samson Tijani und Julius Ertlthaler neu ins Spiel. Für Aufsehen sorgten aber weiterhin die Akteure in den violetten Trikots. Mehrmals mussten Felix Luckeneder und Rene Swete gerade noch in letzter Not klären. Als alle schon mit einem klaren Heimsieg rechneten, brachte Rajko Rep seine Mannschaft aus dem Nichts noch einmal heran. Er schloss die erste schöne Aktion zum 1:2 ab (73.). Chabbi jubelte kurz darauf über den Ausgleich, wurde aufgrund einer Abseitsstellung aber zurecht zurückgepfiffen. In einer noch spannenden Schlussphase sollte der Ausgleich dann nicht mehr gelingen. Ganz im Gegenteil. In der Nachspielzeit entschied der kommende Sturm-Spieler Manprit Sarkaria die Partie mit dem Treffer zum 3:1.

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