Die Aussagen von Hartberg-Trainer Manfred Schmid und TSV-Kapitän Jürgen Heil waren nach dem 0:3 gegen den WAC klar: „Mit dieser Leistung haben wir in der Meistergruppe nichts verloren.“ Es ist auch nicht mehr realistisch, dass sich die Oststeirer für die Top sechs qualifizieren. Und doch ist es zwei Runden vor Teilung der Tabelle rechnerisch noch möglich. Allerdings nicht ohne Schützenhilfe.

Die Hartberger müssen in den beiden verbleibenden Partien zu Hause gegen Rapid und bei Blau-Weiß Linz zwei Siege feiern. Es wären die ersten beiden Bundesligasiege im Kalenderjahr. Anders ist ein Einzug in die Meistergruppe nicht mehr möglich. Immerhin müssen die Hartberger noch BW Linz und den LASK überholen.

Gegen Blau-Weiß spielt der TSV am letzten Spieltag noch. Wenn die Mannschaft von Trainer Gerald Scheiblehner gegen den WAC nicht gewinnt, können die Hartberger am letzten Spieltag in Linz noch vorbeiziehen.

Der LASK darf überhaupt nicht mehr punkten, bei Punktegleichheit wären die Schwarz-Weißen aus Linz nämlich aufgrund der Ergebnisse in den direkten Duellen vorgereiht. Am letzten Spieltag trifft der LASK auswärts auf Tabellenführer Sturm, in dieser Runde zu Hause auf die WSG aus Tirol.

Nicht unmöglich

Vor dem Spiel gegen den LASK hat Hartberg-Trainer Schmid den Wunsch geäußert, am letzten Spieltag noch eine Chance auf den Einzug in die Meistergruppe haben zu wollen. Dafür braucht es am Sonntag einen Sieg der WSG beim LASK. Nicht ausgeschlossen: Seit dem Wiederaufstieg der WSG Tirol in die Bundesliga 2019/2020 haben die Tiroler beim LASK zwei Mal gewonnen, zwei Mal Unentschieden gespielt und drei Mal verloren.

Alles Theorie, wenn Hartberg gegen Rapid nicht gewinnt. Ärgerlich, dass sich die Hartberger gegen Rapid in Hütteldorf leichter tun als im eigenen Stadion.