Sturm - Salzburg 2:1Sensationell! Sturm besiegt Salzburg in Klagenfurt verdient

Nach zwei Niederlagen in Folge ist Sturm zurück in der Erfolgsspur: Ausgerechnet gegen Meister Salzburg gelang beim Heimspiel in Klagenfurt ein 2:1-Erfolg. Lukas Jäger und Ivan Ljubic trafen für die Grazer.

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Ivan Ljubic erzielte das 2:0 für Sturm
Ivan Ljubic erzielte das 2:0 für Sturm © GEPA pictures
 

Salzburg ist, so scheint es, der Lieblingsgegner von Sturm Graz. Nach dem 3:1-Erfolg in Salzburg setzte sich die Elf von Christian Ilzer beim Heimspiel in Klagenfurt 2:1 durch. Die Grazer verteidigten clever - und waren vor dem Tor eiskalt.

Das erste Tor der Partie erzielte Lukas Jäger, der Jon Gorenc Stankovic auf der Position im defensiven Mittelfeld ersetzte und erstmals in diesem Jahr in der Startelf stand. Jakob Jantscher hatte nach neun Minuten einen Eckball weit durch den Strafraum gezogen, Stefan Hierländer war gut eingelaufen und bediente Jäger mustergültig.

Für das 2:0 sorgte dann nach 22 Minuten Ivan Ljubic. Amadou Dante bediente den "Zehner" der Grazer per Maßflanke. Ljubic erzielte sein sechstes Tor in dieser Saison - er ist damit ex aequo mit Jantscher bester Torschütze der Grazer.

Freilich hatten die Salzburger mehr vom Spiel, wirklich gefährlich wurden die Bullen aber nicht. Der Nachmittag von Tobias Schützenauer, der den gesperrten Jörg Siebenhandl ersetzte, war nicht geruhsam - zu einer Glanztat wurde der Torhüter der Grazer aber auch nicht gezwungen. Auch, weil Mergim Berisha bei der größten Chance der Salzburger kurz vor der Pause den Ball alleine vor Schützenauer neben das Tor setzte.

Salzburg kam druckvoller aus der Kabine, Sturm stand tiefer, hielt aber gut dagegen. Und so dauerte es auch in der zweiten Hälfte, bis Salzburg zu einer nennenswerten Torchance kam. Die Bewährungsproben, vor die Schützenauer gestellt wurde, meisterte der Grazer mit Bravour. Etwa nach 57 Minuten, als Enock Mwepu aus der Distanz abzog.

Im Strafraum der Grazer war Salzburg aber viel zu hektisch, die Flanken, die in den Strafraum flogen, klärten die Grazer. Und einmal waren die Grazer dann doch einen Schritt zu langsam. Kapitän Hierländer legte Nicolas Seiwald und Patson Daka verwertete den fälligen Elfmeter (76.). Einen solchen hätte auch Sturm wenig später zugesprochen bekommen müssen. Daka spielt den Ball im Strafraum klar mit der Hand. Schiedsrichter Oliver Drachta wollte den ersten Elfmeter von Sturm in dieser Saison aber nicht pfeifen.

Es ist kein großes Thema, weil Salzburg nicht mehr zum Ausgleich kam. Und mittlerweile offenbar die Lieblingsmannschaft der Grazer ist. Gegen keinen anderen Ligakonkurrenten hat die Ilzer-Elf in dieser Saison zwei Siege gefeiert. Da kommt das Cup-Halbfinale gegen Salzburg am Mittwoch in Klagenfurt gerade Recht.



 

Kommentare (9)
leserderzeiten
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Klagenfurt, ein guter Boden für Sturm.

Vielleicht hats ja mit dem Kunstprojekt Wald im Stadion zu tun, STMK das grüne Herz von Ö und so.
Wurscht, am Mittwoch afoch lei lafn losn.

schteirischprovessa
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So sehr ich mich über die Leistung von Sturm und das Ergebnis gefreut habe,

am Mittwoch ist Salzburg erst wieder Favorit.
Aber vielleicht können wir sie nochmals ärgern.

Geom38
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Der Zeitpunkt gegen RBS zu spielen

war offenbar doch nicht der Schlechteste, Defensiv so unkonzentriert erwischt man die Salzburger sicher nicht allzu oft, allerdings muß man's natürlich auch erst mal ausnutzen können. Der Kampfgeist in HZ 2 war diesmal jedenfalls schwer in Ordnung, auch wenn dieser Dauerdruck wahrscheinlich schon ein Vorgeschmack auf das war, was Mittwoch kommen wird.

isco2206
4
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Die Salzburger

können nur hoffen dass es Nagelsmann wirklich auf die Insel verschlägt und im Gegenzug Marsch nach Leipzig wechselt.
Und der soll am besten Stankovic gleich mitnehmen.

Ich habe schon viel im Fußball gesehen und erlebt, aber der Typ ist höchstens ein Backup für einen Bundesliga-Torhüter, aber nie und nimmer ein Einser. Keine Ahnung warum der immer spielt.

Hoffentlich nimmt Herr Foda Notiz davon, da schaut es im ÖFB Team sonst nämlich schwarz aus.

plolin
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Sensationell?

Es schaut eher aus, dass Salzburg schön langsam der Lieblingsgegner von Sturm wird.

hbratschi
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salzburg...

...ist ein super "ausbildungsverein", der es trotzdem jedes jahr schafft, unsere liga regelmäßig als meister zu beenden. so wird es auch heuer sein. "schade" nur, dass rapid vize werden wird. aber dieses "schade" resultiert nur aus der natürlichen abneigung eines steirers den wiener mannschaften gegenüber....😉😇

schteirischprovessa
4
20
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... und der Bevorzugung der Hütteldorfer

durch die Schiedsrichter gegenüber dem Rest von Österreich.

einmischer
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Rapid

Wenn das ganze Gras welches ihr wachsen hört in Liebenau wachsen würde, gäbe es kein Problem mit dem Rasen

georgXV
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???

könnte es sein, daß da partei- und / oder gewerkschaftspolitische Interessen dahinterstecken ?