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NachrufGerald Stockenhuber: Ein Kämpfer mit Herz für Schwarz-Weiß

Der ehemalige Sturm-Präsident Gerald Stockenhuber ist nach schwerer Krankheit im Alter von 58 Jahren verstorben. Weggefährten erinnern sich.

Gerald Stockenhuber
Gerald Stockenhuber © (c) GEPA pictures/ Christian Walgram
 

Die Sturm-Familie trauert. Gerald Stockenhuber musste sich nach langem, aber letztlich aussichtslosem Kampf einer schweren Krankheit geschlagen geben und starb im Alter von 58 Jahren. Zwischen Mai 2010 und Jänner 2012 agierte er als Präsident des SK Sturm, für den er schon im Zuge des Zwangsausgleichs 2007 federführend als Vizepräsident tätig gewesen war. Präsident zu sein, stand nie auf seinem Lebensplan, wie er gerne betonte. Aber Stockenhuber war da, als man ihn gebraucht hat. In der ersten Reihe durfte er 2011 den (bislang letzten) Meistertitel der Schwarz-Weißen aus nächster Nähe miterleben. Ein besonderer Moment für einen, der von klein auf immer Sturm-Fan war („das Stehplatz-Erlebnis der ausverkauften Gruabn im Herbst 1982 bei der Wiedereröffnung möchte ich niemals missen“). Als Präsident haftete er persönlich für beide GmbHs des SK Sturm. Der erfolgreiche Geschäftsmann war ein Mann klarer Worte: „Ich wage es, Ja oder Nein zu sagen. Mit Vielleicht kann ich nichts anfangen. Es gibt keine falschen Entscheidungen, nur Konsequenzen. Fehler zuzugeben ist besser, als sie vertuschen zu wollen.“

Stockenhuber, der verheiratet war, gab am 10. Jänner 2012 seinen Rücktritt beim SK Sturm bekannt. Ihm folgte Christian Jauk, der noch immer als Präsident amtiert. „Die schwarz-weiße Familie trauert um den ehemaligen Präsidenten, der zwischen Mai 2010 und Jänner 2012 erfolgreich gewirkt hat“, sagt Jauk. „Er war immer ein Kämpfer, das hat ihn in den letzten Jahren besonders ausgezeichnet. Gerald Stockenhuber hat den Meisterteller 2011 in den Himmel gehoben. In diesem schwarz-weißen Himmel befindet er sich. Lieber Stocki! Wir werden dir ein ehrendes Andenken bewahren. Du bleibst in unseren schwarz-weißen Herzen!“

Auch ehemalige Spieler zeigten sich tief betroffen vom Ableben ihres Ex-Präsidenten. „Es ist ein zutiefst trauriger Tag, weil Gerald so ein sympathischer Mensch war, der immer für die Schwarzen da war“, sagte Mario Haas, der 2011 Meisterkapitän war. „Er hat immer an uns geglaubt, ist hinter uns gestanden und war ein super Präsident. Das war ein wesentlicher Beitrag für den Titel. Wir werden ihn nie vergessen.“ Christian Gratzei, der 2011 das Tor hütete und heute Tormanntrainer beim WAC ist, äußerte sich auf Instagram mit klaren Worten: „Du wirst fehlen. Ruhe in Frieden!“

Kommentare (2)

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Gelernter Ösi
0
0
Lesenswert?

Wenigstens in so einem Nachruf

könnte man aus Pietätgründen auf Werbung verzichten.

leserderzeiten
0
7
Lesenswert?

RiP

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