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Sturm - St. Pölten 0:0Zwei Ausschlüsse, null Tore: Sturm steckt in der Krise fest

Der SK Sturm kam gegen St. Pölten nicht über ein 0:0 hinaus. Dario Maresic brachte mit seiner Roten Karten in der 26. Minute die Grazer in Bedrängnis. Auch Interimstrainer Günther Neukirchner wurde auf die Tribüne geschickt.

FUSSBALL TIPICO-BUNDESLIGA / GRUNDDURCHGANG: SK PUNTIGAMER STURM GRAZ - SKN ST. POeLTEN
© APA/ERWIN SCHERIAU
 

Der SK Sturm musste sich im Bundesliga-Spiel gegen St. Pölten mit einem 0:0 begnügen. Vor 9218 Zusehern klappte es auch unter Interimstrainer Günther Neukirchner nicht mit einem vollen Erfolg, den sich die Vereinsspitze nach der Beurlaubung von Heiko Vogel so erhofft hatten.

Erstmals spannend wurde es in der 20. Minute. Nach einem Solo von Otar Kiteishvili wurde der Georgier im Strafraum von zwei Verteidigern der Niederösterreicher in die Zange genommen. Das klare Foul wurde aber von Schiedsrichter Andreas Heiß nicht geahndet (20.). Nicht die erste Fehlentscheidung des 35-jährigen Tirolers.

Gleich im Anschluss kamen die Grazer zum ersten Torabschluss. Peter Zulj schoss aber aus 15 Metern drüber (21.). Dann kam es zum Aussetzer von Dario Maresic. Der 19-Jährige rutschte mit zwei gestreckten Beinen Richtung Ball. Zum Glück erwischte er den Gegenspieler nicht. Die Rote Karte gab es für den Innenverteidiger trotzdem (26.).

Sturm - St. Pölten 0:0: Punkteteilung in Graz

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In Unterzahl spielten die Steirer brav, kamen aber zwischendurch immer in Bedrängnis. Jörg Siebenhandl rettete aber einige Male in höchster Not. Einmal mehr in den Mittelpunkt pfiff sich Schiedsrichter Heiß in der 51. Minute. Einen aussichtsreichen Konter von Zulj, bei dem ihn Martin Rasner mit illegalen Mitteln stoppen wollte, es ihm aber nicht gelang, pfiff Heiß trotzdem ab und verhinderte so den Vorteil der Grazer. Das brachte den Sturm-Trainer derart in Rage, weshalb er auch auf die Tribüne geschickt wurde (52.).

Reaktionen

Peter Zulj: "Wir wollten sechs Punkte und haben jetzt zwei, das ist nicht erfreulich. Aber: Kompliment an die Mannschaft, wenn man in Unterzahl so dominiert und Chancen auf den Sieg hat, zeigt das, was für einen tollen Charakter die Mannschaft hat."

Stefan Hierländer: "Heute haben wir zu zehnt über einen Großteil des Spiels gespielt und haben das sehr gut gemacht. In Unterzahl so viele Chancen rauszuspielen ist gut, sie nicht zu nützen, ist schlecht. Es ist eine sehr, sehr gute Truppe, die wir haben, jeder Trainer wird seine Freude daran haben."

Günther Neukirchner: Agentur Archive - document view "Nach dem unglücklichen Ausschluss von Dario Maresic, der für mich keine Rote Karte war, hat es die Mannschaft in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht. Wir haben wenig zugelassen und hatten auch die besseren Chancen. Ich hätte mir vom Schiedsrichter mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Ich war derjenige, der vorher alle immer alle beruhigt hat. Der Ausspruch des Schiedsrichters: 'Glaubt's allen Ernstes, dass der Zulj in dieser Situation ein Tor gemacht hätte?', hat mich aufgeregt."

Danach probierte es Sturm immer wieder mit Entlastung. Emeka Eze (53.), Joker Lukas Grozurek (82.) und Lukas Spendlhofer (83.) hatten die großen Chancen auf die Führung, die Null von St. Pölten-Tormann Christoph Riegler blieb jedoch stehen.

Kommentare (11)

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selbstdenker70
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...

Dem Sturm fehlt der Sturm. Gestern zumindest. Wenn die Verteidigungskette, trotz Unterzahl, extrem hoch stehen kann, ist das kämpferisch gut. Der Rest ist wie Kinderfusball. Das Mittelfeld, inkl Sturm, hat kein Kombinationsspiel. Ideenlos. Das hat jetzt aber nichts mit dem Trainer zu tun, sondern mit der spielerischen Intelligenz der Spieler. Der Ball wird von Station zu Station nach vorne getragen. A zu B, B zu C ,C zu D, usw. ,und irgendwann bleibt man hängen.. immer ein Haken zuviel...Weitschuss, was ist das... Aufspielen?.. Usw.. Wie gesagt, kämpferisch gut, spielerisch leider Kinderfußball ...

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bimsi1
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Sturm konnte die Form stabilisieren.

Auch nach dem Abgang von Vogel konnte Sturm die Form stabilisieren. Sturm hat schließlich gegen keinen Abstiegskandidaten gespielt! St.Pölten ist immerhin Tabellendritter und den Vizemeistertitel werden sich möglicherweise Hartberg, LASK, Wolfsberger AC und St. Pölten untereinander ausmachen.

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zyni
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Sehr peinlicher Auftritt vom

Manager. Er sollte besser Ruhe in die sensible Situation von Sturm bringen und nicht noch die Schiedsrichter gegen den Verein aufbringen.

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baldasar
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No go

Einfach nur peinlich der Oberlehrer, passt zum Klub..

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Geom38
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Schön langsam

wird's eine mission impossible noch unter die Top-6 zu rutschen. Sicher fehlt momentan nicht nur Glück, sondern es kommt auch noch Pech dazu. Aber vorne fehlt's schon auch an Qualität. Die ursprünglich fix eingeplanten Grozurek und Hosiner schaffen's gerade noch auf die Bank, Kiteishvili bemüht aber wirkungslos, Eze detto. Und Alleinunterhalter Zulj wird's auch nicht richten. Vogels Nachfolger ist um diesen Job definitiv nicht zu beneiden. Und wenn jetzt schon die Nerven bei einigen blank liegen ist's auch kein gutes Zeichen.

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voit60
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Hoffentlich wird es

allMählich besser.

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Sturm 100
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Sturm

Eine rote berechtigte Karte , aber auch 2 nicht gegebene Elfer haben dieses Spiel entschieden. Dazu noch das Unvermögen unbehelligt das leere Tor zu treffen.Nach den 10 St. Pöltener Feldspielern war der Schiri schwächster Mann am Platz. Die NÖ. sind nur durch ständige Fouls aufgefallen und der Schiri hat sie gewähren lassen. Wie man mit so einen Anti Fußball unter den ersten 6 rangieren kann ist mir ein Rätsel, sagt auch viel über die Klasse unseres Fußball`s aus. Beim nächsten Sturm Spiel bitte einen ausländischen Schiri. Unsere sind alle Wien lastig.

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plolin
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Also war

wieder einmal der Schiri schuld.

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Kreatonaton
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Hast des spiel net gsehn

dass die dumme Frage stellst? Ja der Schiri war entscheidend. Oder was würdest du als “Experte” sagen?

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Lodengrün
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Was haben wir erwartet

St. Pölten ist gut drauf, Sturm eher weniger. Aber mit Mählich wird alles besser. Und wird es auch denn schlimmer gehts wohl nimmer. Und wenn er nur ein wenig schafft wird er der Messias. So gesehen kann er nur gewinnen.

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Sege
3
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Schade

Schade

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