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Fußball-BundesligaRapid Wien fertigt WSG Tirol mit 4:0 ab

Rapid hat am Sonntag in der Fußball-Bundesliga nach zuletzt drei sieglosen Partien wieder einen vollen Erfolg eingefahren.

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FUSSBALL: TIPICO BUNDESLIGA / MEISTERGRUPPE: SK RAPID WIEN - WSG SWAROVSKI TIROL
Die Rapid-Spieler durften jubeln © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die Hütteldorfer setzten sich im Allianz Stadion gegen WSG Tirol mit 4:0 (1:0) durch, für die Treffer sorgten Raffael Behounek per Eigentor (21.), Yusuf Demir (81., 84.) und Ercan Kara (86.). Damit beträgt der Rückstand der Grün-Weißen auf Red Bull Salzburg nach wie vor acht Punkte, Rang zwei wurde zumindest vorerst fünf Zähler vor dem LASK abgesichert.

Die erste Chance des Spiels fanden die Gäste vor. Nikolai Baden Frederiksen tauchte nach Pass von David Gugganig allein vor Richard Strebinger auf, sein Schuss von der Sechzehnergrenze wurde vom Rapid-Goalie entschärft (5.). Es folgte eine Phase der Fadesse, ehe Rapid kurzzeitig den Druck erhöhte. In der 20. Minute reklamierten die Hausherren vergeblich Elfmeter, nachdem der Ball an der Hand von Thanos Petsos gelandet war.

Wenige Sekunden später spielte Christoph Knasmüllner einen sehenswerten Direktpass auf Kara. Der ÖFB-Teamstürmer ließ Gugganig mühelos stehen, seinen auf Kelvin Arase gedachten Stanglpass beförderte Behounek ins eigene Tor. Kara hätte in der 26. Minute fast auf 2:0 gestellt, sein Kopfball nach einem abgefälschten Schuss von Maximilian Ullmann flog jedoch über die Latte.

Danach ließ das Tempo wieder nach. Rapid hatte das Geschehen unter Kontrolle, ließ vor der Pause lediglich einen harmlosen, von Strebinger gehaltenen Schuss durch Baden Frederksen zu (31.) und wurde noch einmal durch Kara gefährlich. Dessen Schuss landete in den Armen von WSG-Schlussmann Benjamin Ozegovic (41.).

Die zweite Hälfte begann mit einem klaren Fehlschuss von Knasmüllner aus guter Position (48.), danach passierte elf Minuten lang nichts, bis Ozegovic bei einem Schuss von Dejan Ljubicic zupacken musste. Schon war der nächste Leerlauf angesagt, erst im Finish nahm das Match wieder an Fahrt auf.

Zunächst verstolperte Knasmüllner einen Sitzer (75.), dann sorgte Demir für die Entscheidung. Das Ausnahmetalent, wieder einmal erst im Finish eingewechselt, traf in der 81. Minute mit einem überlegten Innenrist-Schuss und in der 84. im Nachsetzen nach einer von Taxiarchis Fountas vergebenen Chance. Das Tor zum Endstand blieb Kara vorbehalten, der Angreifer netzte per Fersler ins kurze Eck ein (86.).

Damit gelang Rapid der erste Sieg in dieser Saison über die WSG, zudem wurde Rang zwei erfolgreich verteidigt. Die Wattener konnten nicht an ihre starke Leistung beim 3:2 über Salzburg anschließen und sind in der Meistergruppe weiterhin Sechster und Letzter. Gelegenheit zur Revanche haben die Tiroler bereits am Mittwoch, wenn es in Innsbruck wieder gegen Rapid geht.

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