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Protestkomitee LASK-Punkteabzug von sechs auf vier reduziert

Der Protest der Linzer bei der Bundesliga war teilweise erfolgreich. Die Oberösterreicher können noch vor das Ständig Neutrale Schiedsgericht ziehen.

SOCCER - BL, LASK, press conference
Das LASK-Führungtrio Gruber, Ismael und Werner (von links) © Gepa
 

Der LASK hat auf dem Grünen Tisch zwei Punkte zurückerhalten. Das Protestkomitee der Fußball-Bundesliga reduzierte den Punkteabzug wegen der Durchführung von verbotenen Mannschaftstrainings während der Corona-Pause am Montagabend von sechs auf vier Zähler. Die Linzer liegen dadurch als Tabellendritter nur noch zwei Punkte hinter dem Zweiten Rapid - und acht hinter Leader Salzburg.

Der Senat 1 hatte den LASK Ende Mai erstinstanzlich mit dem Abzug von sechs Punkten und 75.000 Euro Bußgeld sanktioniert. Die Geldstrafe bleibt zwar bestehen, dem Protest der Linzer leistete das Komitee in Anwesenheit von Vertretern des Clubs aber teilweise Folge. Statt sechs werden dem Club nach der erfolgten Punkteteilung für die Meistergruppe nun vier Zähler abgezogen. Im Fall eines vorzeitigen Abbruchs der Meisterschaft bleibt es bei einem Abzug von sechs Punkten für den Grunddurchgangssieger.

"Verstoß liegt sehr wohl vor"

In seiner Begründung habe das Protestkomitee angeführt, dass "im Ergebnis ein Verstoß gegen § 111a ÖFB-Rechtspflegeordnung (Fair-Play-Regeln) sehr wohl vorliegt", teilte die Liga am Montagabend mit. "Allerdings war die unterschiedliche Wertigkeit der Punkte im Grund- und Finaldurchgang zu berücksichtigen. Demgemäß wurde der Punkteabzug für den Finaldurchgang reduziert."

Der LASK hatte beim erstinstanzlichen Urteil am 28. Mai ursprünglich selbst von einem Zwölf-Punkte-Abzug vor der Punkteteilung berichtet. Diese stellte sich nach Liga-Angaben dann allerdings als Sechs-Punkte-Sanktion dar, die sowohl vor als auch nach der Punkteteilung mit Ende des Grunddurchganges anzuwenden ist.

Zur Reduktion der Strafe gaben die Linzer am Montagabend vorerst keine Stellungnahme ab - auch, ob sie den Gang zum Ständigen Neutralen Schiedsgericht antreten, war offen. Dafür hat der Club ab Zustellung der Langfassung des Urteiles des Protestkomitees, das für Ende der Woche erwartet wird, vier Wochen Zeit.

Im Sinne der Zivilprozessordnung

Mit der Entscheidung des Protestkomitees unter dem Vorsitzenden Andreas Grundei ist der verbandsinterne Instanzenzug innerhalb der Bundesliga abgeschlossen. Das Ständige Neutrale Schiedsgericht würde danach als Schiedsgericht im Sinne der österreichischen Zivilprozessordnung (ZPO) entscheiden - etwa eine Woche nach Einlangen der Klage.

Sollte der LASK von der Möglichkeit Gebrauch machen, stünde hinter der Abschlusstabelle der Meistergruppe mit Saisonende am 5. Juli noch ein Fragezeichen. Selbst vor dem Nennschluss der österreichischen Europacup-Starter an die UEFA am 3. August könnte es eng werden, wenn der gesamte Zeitrahmen ausgeschöpft wird. Vier Runden sind bis zum Saisonende in der höchsten Spielklasse noch ausständig. Am Mittwoch gastiert der LASK beim TSV Hartberg.

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Danke für Ihr Verständnis.

tintifax
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wieder amol ...

... a voll gschobene gschicht. wias im fuaßboll und sunst a noch wo im lebn oft leida so is. im vergleich zu den wirklichn sunstigen problemen rundumadum relativ egal, waunn hoit net so unglaublich vü kohle im spü wär ... :-/

CBP9
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Kuhhandel mit der Bundesliga

Damit Lask nicht gegen die Strafen weiter vorgeht und am letzten Spieltag alles klar ist.

serious
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open end

Wiedermal schlecht gepokert von der Bundesliga... der LASK hat soeben angekündigt den Instanzenweg fortzusetzen und zieht mit dem Urteil vor das Schiedsgericht.

einmischer
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open end

recht haben die Linzer

one2go
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Akzeptieren

Gute Entscheidung für ALLE!

Stubaital
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Abzug

Das wird jetzt vor allem Rapid und Wolfsberg auf die Palme bringen.
Für Sturm ist diese Entscheidung nicht relevant.
Der 6. Platz entspricht den gebotenen Leistungen.
Und Europa soll sowieso nur im Gedanken herumschwirren.
Somit bleibt eine weitere Blamage erspart.

bb65
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@stubai

Ich hab mir das heuer gedacht nachdem ich die Schwarzen gegen die Norweger in der Euroquali hab wurschteln sehen, und dann gesehen wie stark Wolfsburg gegen Roma und Gladbach war und wie super der Lask und Salzburg uns vertreten haben. Sturm hat da im Moment nichts zu suchen. Ich bin 50 Jahr lang Sturmfan aber das ist nix im Moment. Nicht mehr von Europa sprechen, bitte.

einmischer
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Stubaital

Für welche Vereine diese Entscheidung relevant ist, sollte eigentlich kein Kriterium sein. Solange es nicht RAPID betrifft...……..