AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Sturm - AustriaSK Sturm: Ein bitteres 1:3 gegen die Veilchen

Platz drei ist für den SK Sturm wieder in die Ferne gerückt: Daheim setzte es gegen die Wiener Austria ein bitteres 1:3, damit ist man im Kampf gegen den WAC auf fremde Hilfe angewiesen. Austria-Kapitän Grünwald wurde zum Matchwinner für die Austria.

SOCCER - BL, Sturm vs A.Wien
Alexander Grünwald dreht ab, er hat soeben auf 2:1 für die Austria gestellt. Und damit Sturm auf die Verliererstraße gebracht © GEPA pictures
 

Es bleibt dabei – beim SK Sturm Graz ist es derzeit ein dauerndes Auf und Ab. Und nach dem "Auf" mit dem Sieg in St. Pölten  folgte daheim in der Woche darauf im Heimspiel gegen die Wiener Austria der nächste Dämpfer. Die Grazer unterlagen mit 1:3 (1:1), weil zugleich der WAC daheim gegen St. Pölten siegte, beträgt der Rückstand auf die Kärntner im Kampf um Platz drei schon vier Punkte. Und auch die Austria ist wieder auf Tuchfühlung.

HIER geht es zum Datencenter des Spiels

Besonders bitter: Das 1:3 gegen die Veilchen war die vierte Heimniederlage in Serie für die Schwarz-Weißen, so eine Negativserie gab es erst einmal, in der Saison 2016/17. Und noch bitterer: Die Niederlage gegen die Austria war völlig unnötig. Denn an sich hatte die Elf von Roman Mählich (HIER im Exklusiv-Interview mit der Kleinen Zeitung vor dem Spiel) lange Zeit alles unter Kontrolle, obwohl der Sturm-Trainer vier Änderungen vornehmen hatte müssen. Für die gesperrten Fabian Koch und Kapitän Stefan Hierländer rückten Ivan Ljubic und Anastasios Avlonitis in die Startelf. Der Grieche kam in die Innenverteidigung, Kapitän Lukas Spendlhofer dafür auf die rechte Außenbahn. Vor ihm begann dafür Michael John Lema statt Philipp Huspek und der wieder fitte Gideon Mensah begann links für Thomas Schrammel.

Und Sturm hatte scheinbar auch alles unter Kontrolle, begann das Spiel mit weit mehr Ballbesitz und kontrollierten Angriffen – und näherte sich langsam aber sicher dem Tor von Ivan Lucic an. Wenngleich es auch 25 Minuten dauerte, ehe Lema den Austria-Schlussmann das erste Mal wirklich prüfte. Das 1:0 war offenbar nur eine Frage der Zeit – und es fiel sehenswert: Nach einem sehenswerten Angriff kam Otar Kiteishvili im Strafraum der Wiener an den Ball, tanzte gleich drei Austrianer aus und schoss ins linke Eck ein. Alles  schien auf Schiene.

Ein Fehlpass wirft alles über den Haufen

Wäre da nicht die 33. Minute gewesen und ein Aussetzer von Mensah, der einen Rückpass völlig verhaute, statt zu Dario Maresic direkt in den Lauf von Christopher Monschein spielte. Der scheiterte zwar noch am sensationell reagierenden Jörg Siebenhandl, den Abpraller aber nahm Austria-Kapitän Alexander Grünwald direkt – und er traf. Womit Sturm einen zuvor eher leblos wirkenden Gegner wieder zum Leben erweckt hatte. Was folgte, war ein offenes Spiel mit wechselnden Szenen. Und einigen Pausen wegen angeschlagener Spieler – Elferalarm (Lema wurde im Strafraum von Martschinko  über den Haufen gerannt) inklusive.

Und auch nach der Pause schien man sich zunächst keine Sorgen um Sturm machen zu müssen, die Grazer blieben in schnellen Gegenstößen gefährlicher gegen eine Austria, die in manchen Momenten zu langsam agierte. Der Höhepunkt: Nach einem schnell abgespielten Freistoß liefen vier Grazer auf zwei Austrianer zu, doch Jakob Jantscher brachte den Ball nicht in die Mitte.

Grünwald mit Gustostückerl

Und so war es wieder an Grünwald. Der Regisseur der Wiener zeigte in der 52. Minute, was in ihm steckt – zweifach. Zunächst mit einem langen Sprint in den freien Raum, dank dessen er überhaupt an den Ball kam, nachdem die Sturm-Abwehr einen Ball von Monschein geblockt hatte. Und dann mit seiner Technik, dank der er Lukas Spendlhofer stehen ließ und den Ball danach aus rund 15 Metern im langen Eck über Siebenhandl versenkte.

Sturm? Wollte danach. Versuchte viel, fand aber auch mit einer zweiten Spitze (Jakupovic war für Avlonitis gekommen) nicht die passenden Mittel, um die Abwehr der Wiener zu knacken. Am nächsten dran war noch Spendlhofer in der 78. Minute, doch im Gegenzug vergab Monschein das sicher scheinende 1:3. Und fünf Minuten vor dem Ende kam auch Jakupovic an den Ball, brachte diesen auch an Lucic vorbei, aber nichts ins Tor.

Monschein mit einem erfolgreichen Konter

Und kassierte letztlich die 79. Niederlage gegen die Wiener Austria in der Bundesliga; so oft hat man noch gegen keine andere Mannschaft verloren. Denn wieder war es fast im Gegenzug, dass Monschein nicht aus dem Abseits startete und allein auf Siebenhandl zulief - diesmal traf er auch (85.)

Im Kampf um Platz drei heißt aber selbst das nicht viel: Sturm ist so oder so auf Schützenhilfe der Austria gegen den WAC angewiesen, muss nun aber gegen Meister Salzburg punkten.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

natchen
0
2
Lesenswert?

habe das spiel gesehen

wurde doch gekämpft und gelaufen diesmal wirklich gut, aber die schrecklichen Fehler in der Abwehr. Dazu viele vergebene Chancen, wobei der Pink zwar immer gut stand, aber mindestens vier gute Chancen diesmal nicht untergebracht hat. Auch andere Spieler hatten ihre Chance, aber was auffällt ist die Kopfballschwäche, bei jeden Corner kommt nichts heraus, entweder gehen die Flanken ins Niemandsland oder der Gegner kommt zum Kopfball.

Antworten
josefscho
1
20
Lesenswert?

6 punkte

der mählich glaubt wirklich noch das 6 punkte zu holen sind die frage ist nur wer soll sie holen sturm hat international gar nichts verloren das eintrittsgeld gehört zurück gegeben aber von der gage der spieler sie glauben alle das sie superstars sind

Antworten
36020b0a2c8e7b930d639adf2b62ccc5
3
14
Lesenswert?

Der Fisch beginnt am Kopf...

...ein Präsident, der so oft den Mund aufbekommt wie Kanzler Kurz und ein Manager, der soviele Fehler in 2 Jahren macht wie Schilcher in seiner ganzen Laufbahn nicht

Antworten
donots1
0
32
Lesenswert?

Roman

Auch wenn ich mir jetzt Feinde mache. Ich war Mählich Fan als er noch aktiv war. So wie er ist keiner am Feld abgegangen.
Jetzt aber muss er aufpassen das er seinem Ruf keinen Dauerschaden verpasst. Denn das geht schneller als man denkt.
Ich frag mich echt wieso er sich das mit Sturm angetan hat, wenn er selber sagt er weiß wie extrem es hier arbeiten ist.

Antworten
Bumsdi
0
26
Lesenswert?

Den Schaden hat er doch schon!

Lies sein Interview durch. Die Aussagen da sind doch zumeist fern jeder Realität.

Antworten
Bumsdi
1
24
Lesenswert?

Europäisches Nivau gibt es nicht ...

... bei dieser Mannschaft und bei diesem Trainer. Ein B-Trainer schafft halt nicht mehr als eine B-Mannschaft, und die hat in europäischen Cup-Bewerben aber schon gar nix zu suchen. Ist das gleiche schlechte Niveau wie Kühbauer und Rapid ...

Antworten
semperubique
0
7
Lesenswert?

ein OSIM

konnte aus einer B-mannschaft eine A++ machen.
ein gscheiter "sturm-unbelasteter" trainer muss her.
mit freunderl unter sturmkollegen/ ex-kollegen... so wird das nix.

Antworten
einmischer
0
0
Lesenswert?

semperubique

Ich bin Osim-Fan forever.
Aber man sollte auch bedenken wieviel Geld der Kartnig dafür aufgestellt hatte. Ob legal oder schwarz tut hier nichts zur Sache.
Fakt ist, dass Sturm damals sicher Gagenleader bei uns war.

Antworten
gerbur
9
26
Lesenswert?

Wetten, dass der Verein weiter Forderungen stellt

und von der Stadt ein eigenes Stadion verlangt um seine "internationalen Spiele" standesgemäß abzuwickeln. Einen Sportarzt dürften sie ja haben, ein Psychiater fehlt aber noch.

Antworten
Bumsdi
7
22
Lesenswert?

Ein eigenes Stadion ...

... wird erst gebraucht, wenn Sturm wieder Aussicht hat, eine gute Mannschaft zu sein. Es ist ein sehr langer Weg dorthin...
Aber vielleicht wird ja der GAK wegen eines neuen Stadions vorstellig, die Roten spielen wenigstens mitHerz Fußball, die Schwarzen verdienen allesamt zu viel, das wirkt offenbar demotivierend!

Antworten
ellen64
0
40
Lesenswert?

STURM Mitglied seit ever, ABER:

Wenn ihr im Vorstand nicht endlich einmal beginnt eine Strategie (3-4 Jahre) zur entwickeln, dann seh ich für die Zukunft nicht ⚫️⚪️, sondern nur mehr ⚫️!!
Kommuniziert diese und jeder Fan hätte auch Verständnis wenn es nicht gleich so läuft! Hinstellen, Ziele klar definieren und dann auch dazu stehen! Wie in der Wirtschaft! Es gibt im Verein seit dem Abgang von FF keine Weiterentwicklung! STILLSTAND! Leider! Will man nicht oder ist man nicht imstande dies zu sehen! ich brauch auch als Fan eine Vision die gelebt wird: von ALLEN

Antworten
Lodengrün
1
30
Lesenswert?

Wichtig

man muss unbedingt einen internationalen Bewerb anstreben. Für was? Prügel abholen? Keine gediegene Arbeit wie es Ajax, zugegeben im größeren Rahmen, vorlebt. Geld braucht man. Dann soll das Präsidium Klinken putzen denn das die ins Haus kommen ist Utopie. Also nicht nur Forderungen an die Stadt stellen und sich bei jeder sich gebenden Gelegenheit auf die Brust Trommeln, nein einmal den Canossagang zu anderen Betriebslenkern wagen.

Antworten
Einervon4
12
20
Lesenswert?

Mählich raus !!!

Das wollen die Leute nicht sehen! Das ist Zuschauervertreibung in Reinkultur.
Unsere einzige Hoffnung: Mählich geht selbst, denn sein Wiener Freund Kreissl wird ihn weiter gewähren lassen. Und Jauk kennt sich nicht aus und gehorcht dem wortgewaltigen Sportchef aufs Wort. Leider.

Antworten
Einervon4
0
23
Lesenswert?

Nachsatz

Die Zuseherzahlen gehen permanet zurück, heute nur mehr 8000. Gegen Salzburg werden es noch weniger sein. Leider

Antworten
semperubique
0
2
Lesenswert?

heut war doch...

muttertag

Antworten
Nixalsverdruss
0
5
Lesenswert?

Welcher "Denker" setzt ein Spiel am Muttertag an?

Zusatzkarten gratis - Pustekuchen!
So ein Schwachsinn!

Antworten
donots1
3
17
Lesenswert?

Sonntagsspiele

Was soll man erwarten wenn die Bundesliga die Spiele nur mehr Sonntag ansetzt? Das funktioniert in Österreich nun mal nicht.Nicht mal Gratis Tickets helfen. Nutznießer ist nur Sky.
Und das TV Geld kann niemals die Fans im Stadion aufwiegen.

Antworten
Bumsdi
4
11
Lesenswert?

Nicht wirklich die Bundesliga, sondern Sky ...

... setzt die Spieltermine fest. Soll doch Sky den Sturmspielern ein neues Stadion bauen, warum soll das die Stadt machen?

Antworten
donots1
0
10
Lesenswert?

@Bumsdi:

In der Presseaussendung vom DEZ 2017 heißt es wortwörtlich: "Die Bundesliga hatte die Anpfiffzeiten in den vergangenen Monaten mit Clubs, Stakeholdern und Fans diskutiert und analysiert. Auch eine wissenschaftliche Studie wurde durchgeführt. Durch die nun festgelegte Regelung erhofft sich die Liga mehr Zuspruch bei den Anhängern."
Witzig: vor allem Fans.....

Antworten
wahlnuss
6
29
Lesenswert?

Gratulation dem WAC

und dem GAK. Der teuerste Kader der Schwoazen seit dem Konkurs ist ein abschreckendes Beispiel dafür, dass Geld nicht kicken kann. Und diejenigen, die ihn zusammengestellt haben, sollten dafür auch die Verantwortung übernehmen. Sandi Lovric, z.B., der den Klub wechselt, darf nicht mehr spielen. Welch Strafe, dass jemand zwar bis zum letzten Tag das Geld kassiert, aber dafür nicht mehr arbeiten darf/muss. Die Trauer wird sich in Grenzen halten. Hochgepriesene Talente mit Jungprofivertrag, zuerst dürfen sie monatelang nicht spielen und danach verlassen sie fluchtartig den Verein.

Antworten
Nixalsverdruss
2
43
Lesenswert?

Was könnte einen Fan oder Sponsor dazu bringen ...

... sich für den SK Sturm einzusetzen?
Was bietet der SK Sturm eigentlich den Fans und den Sponsoren? Ehrlich. Ich weiß es nicht mehr!
Was glaubt Herr Jauk, worum es hier eigentlich geht?
Reicht es aus, Präsident zu sein und den Sparverein zusammen zu halten? Was ist das Ziel?
Wirtschaftlich funktioniert es anscheinend gut - aber alles andere ist echt unwürdig! Sportlich eine Katastrophe!
Ich bin nach dieser heutigen Leistung der Meinung, dass es einen Neuanfang mit tiefen Einschnitten geben muss.
Das ist Mittelmaß zum Quadrat - wenn das so weiter geht, dann ist in zwei Jahren der GAK wieder die Nr. 1 in Graz.

Antworten
baldasar
0
7
Lesenswert?

Leider

Und ein ahnungsloser Banker dem nichts anders einfällt als ein ein Gratis Stadion von der Stadt zu fordern, soll er halt seine bausparer auflösen

Antworten
zyni
21
8
Lesenswert?

4. Platz von 12 Mannschaften,

keine Schande.

Antworten
Hellimaria
0
21
Lesenswert?

Roman

Bist es Du?

Antworten
FALDU
8
31
Lesenswert?

Trainerwechsel

Der größte Fehler war wohl, dass man H. Vogel verabschiedet hat.
Zu seiner Zeit hat Sturm einen schönen gepflegten Fußball gezeigt,
wenn auch nicht immer die Erfolge da waren. Ich bin davon überzeugt,
dass es mit ihm auch nicht schlechter weitergegangen wäre.
Das jetzige Sturmspiel zuhause ist nicht anzuschauen. Keine spielerische
Ideen-vieles was gemacht wird scheint mir viel zu durchsichtig und für
den Gegner leicht durchschaubar. Es fehlt auch der richtige alte Sturmgeist
abhanden gekommen zu sein.

Antworten
Geom38
0
31
Lesenswert?

Die Saison ist damit

eigentlich gelaufen, an Punkte aus den letzten beiden Spielen glauben wohl nur mehr die unverbesserlichsten Optimisten. Im Sommer sollte man sich jedenfalls von soviel Spielern wie möglich trennen um sich etwas Handlungsspielraum zu ermöglichen. Und Augenmerk auf mental gefestigte Spieler legen, die nicht beim leisesten Gegenwind den Kopf in den Sand stecken. Aus "Windstille" Graz muß wieder Sturm werden...mit der jetzigen Mannschaft wird das nichts.

Antworten
 
Kommentare 1-26 von 39