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Vorbild für Graz?Gemeinsames Stadion-Projekt der Mailänder Klubs

Der AC Milan und Inter Mailand sind in gemeinsamer Sache aktiv. Die beiden Traditionsvereine planen den Bau eines neuen Stadions zusammen. Es wäre vielleicht auch eine Idee für Sturm und GAK.

Noch steht das San Siro © AP
 

Die Trauer unter Fußball-Romantikern war groß als bekannt wurde, dass das alterwürdige San Siro abgerissen wird. Nun verbrüdern sich die Mailänder-Vereine AC Milan und Inter Mailand und bauen gemeinsam eine neue Heimstätte für den Fußball und 60.000 Fans. Das gemeinsame Mailänder Projekt könnte auch Vorbild für die Grazer Stadion-Problematik sein.

Nach einer "sorgfältigen und eingehenden Analyse" habe man sich entschieden, ein neues Stadion zu errichten, statt das berühmte alte Stadion umzubauen, erklärten die beiden Klubs. Der Neubau soll nun bis zu 1,2 Milliarden Euro kosten. Im Gegensatz zum San Siro, das Besitz der Gemeinde war, soll das neue Stadion dann Eigentum der beiden Vereine sein. Auf eine mögliche Realisierung müssten die Fans, die sich in Mailand nicht lieben aber respektieren, noch einige Jahre warten.

Zuerst muss das Projekt von lokalen Behörden genehmigt werden, wofür die Klubs bisher noch keine architektonischen Pläne vorgelegt haben. Und auch Mailands Bürgermeister Giuseppe Sala würde sich einen langsamen Baufortschritt wünschen. Er will die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo noch im alten San Siro stattfinden lassen.

 

Kommentare (3)

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Gedankenspiele
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Inwieweit soll das ein Vorbild sein für Graz,...

...wenn es dort schon die ganze Zeit EIN Stadion für BEIDE Vereine gibt (der GAK spielt schließlich nur aus sportlichen Gründen die letzten Jahre woanders)?

Außerdem wollen die Fans und Klubs in Graz ja genau das Gegenteil, nämlich jede Mannschaft in ihrem eigenen Stadion spielen!

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SagServus
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der GAK spielt schließlich nur aus sportlichen Gründen die letzten Jahre woanders

Und genau das ist einer der Gründe, wieso sowas eigentlich nur funktioniert, wenn beide Mannschaften sportlich und wirtschaftlich auf gleicher Höhe sind und somit annähernd die gleichen Ansprüche haben.

Man sehe nach München wo sich die Bayern und 1860 die Allianz Arena hingestellt haben und am Ende 1860 auf Grund finanzieller Probleme ausziehen musste und erst wieder in einem eigenen Stadion spielt.

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SagServus
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Graz?

Selbst wenn sich Sturm und der GAK auf den Neubau eines neuen Stadions einigen (woher soll das Geld kommen?) gehe ich eher davon aus, dass hier von Seiten der Stadt entsprechende Prügel in die Wege gelegt werden, würden die dann doch auf einem Stadion sitzen das zwar Kosten aber keine oder nur wenige Einnahmen bringen würde.

Weil für einen GSC oder anderen Grazer Verein, wird man keine Mieten verlangen können wie bei Sturm (abgesehen davon, was sollen die mit ein paar 100 Fans in einem 15.000 Zuseher Stadion).

Und es würde halt die massiven Planungsfehler von damals wieder aufwerfen wie z.B. die Konzeption des Stadions als Mehrzweckarena.

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