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FC BarcelonaMessi wettert nach Suarez-Abgang: "Mich überrascht nichts mehr"

Lionel Messi und der FC Barcelona: Was lange Zeit zusammengehörte wie Kernöl und Vogerlsalat droht immer mehr zu zerbröckeln. Über die Art des Abschieds seines Freundes Luis Suarez zeigte sich der Argentinier alles andere als erfreut.

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Lionel Messi und Luis Suarez waren beim FC Barcelona ein unzertrennliches Duo. © APA/AFP/LLUIS GENE
 

Fast eineinhalb Monate nach der 2:8-Demütigung durch Bayern München im Viertelfinale der Champions League steigt der FC Barcelona am Sonntag (21.00 Uhr) gegen Villarreal wieder ins Geschehen der spanischen Primera Division ein. Mit neuem Trainer und verändertem Gesicht versuchen sich die Katalanen nach den Querelen um einen möglichen Abgang von Superstar Lionel Messi und der ersten titellosen Saison seit 2007/08 am Neustart. Messi tobe sich indes im Internet aus.

Barcas Galionsfigur, die schon das gesamte Jahr über und speziell während des sommerlichen Wechseltheaters um seine Person heftig gegen die Klubführung gewettert hatte, nützte den jüngsten Abgang seines Freundes Luis Suarez am Mittwoch zu Atletico Madrid, um neuerlich gegen die oberste Etage vom Leder zu ziehen. Suarez' Abgang sei unwürdig, schrieb der Argentinier am Freitag in sozialen Medien: "Du hast dir einen passenden Abgang verdient: Als einer der wichtigsten Spieler in der Geschichte des Klubs (...) Du hast es nicht verdient, dass sie dich so hinausschmeißen, wie sie es getan haben. Aber die Wahrheit ist, dass mich an diesem Punkt nichts mehr überrascht."

Koeman will Barca neues Feuer verleihen

Suarez' Aus in Barcelona ist eng mit Neo-Coach und Barca-Legende Ronald Koeman verbunden, der dem Stürmer kurz nach seiner Inthronisierung mitgeteilt hatte, nicht mehr mit ihm zu planen. Generell forderte Koeman von Beginn an sowohl strukturelle als auch sportliche Veränderungen ein und will dem Team nicht zuletzt mit seiner Autorität neues Feuer verleihen. Und so ist nicht nur der Topscorer der Vorsaison bei den Katalanen Geschichte. Mit Ivan Rakitic, Arturo Vidal, Nelson Semedo und Arthur Melo verließen weitere vier Stammspieler den Verein. Einziger Zugang ist der 30-jährige Miralem Pjanic von Juventus Turin.

Ob Suarez am Sonntag im Heimspiel bereits sein Debüt für Atletico gibt, bleibt abzuwarten, auch für die Hauptstädter ist es nach dem Viertelfinalaus in der CL das erste Pflichtspiel seit geraumer Zeit. Sicher nicht mit dabei ist Trainer Diego Simeone, der sich nach einem positiven Corona-Test noch in Selbstisolation befindet. Titelverteidiger Real Madrid hat nach einem matten Auftakt-0:0 gegen Real Sociedad zuhause gegen Betis Sevilla den ersten Dreier im Visier.

Kommentare (1)

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hbratschi
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7
Lesenswert?

wenn ich einen "lieblingsclub" habe/hatte,...

...dann barcelona. aber da scheint momentan ziemlich viel sand im getriebe zu sein. viele (hochkarätige) abgänge, wenig gleichwertige zugänge. da wird es für koeman nicht leicht werden. ich würde mir wünschen, dass der fc barcelone wieder das wird was er mal war, ein charismatischer verein, der mitreißenden fußball geboten hat...