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Europa LeagueDas ist die Ausgangslage für den WAC, LASK und Rapid

Am vierten Spieltag der Europa League geht es für die österreichischen Vertreter um einiges. Ein Ausblick auf den heutigen Fußball-Abend.

Reinhold Ranftl, Michael Liendl und Ercan Kara (v.l.n.r.) sind mit ihren Vereinen in der Europa League im Einsatz
Reinhold Ranftl, Michael Liendl und Ercan Kara (v.l.n.r.) sind mit ihren Klubs in der Europa League im Einsatz © Gepa/Montage
 

Die österreichischen Europa-League-Fighter sind heute Abend (18.55/21 Uhr hier im Live-Ticker) wieder im Einsatz. Die Ausgangspositionen des SK Rapid, des LASK und des WAC könnten dabei unterschiedlicher nicht sein.

Während der WAC nach überstandender kollektiver Corona-Infektion gegen Dinamo Zagreb wieder in Bestbesetzung antreten kann, fällt vor dem Aufeinandertreffen zwischen Rapid und Dundalk der Chef-Trainer der Hütteldorfer Didi Kühbauer krankheitsbedingt aus. Der LASK kann sich mit einem Sieg über Royal Antwerpen eine gute Ausgansposition für den Kampf um das Sechzehntelfinale sichern.

Gruppe B - Für Rapid zählt nur ein Sieg

Am Mittwoch machten sich die Grün-Weißen auf den Weg nach Dublin.  Nicht mit dabei sein wird Rapid-Trainer Didi Kühbauer. Wie schon bei der verpatzen Generalprobe, einer 3:4-Niederlage gegen Ried, wird der 49-Jährige krankheitsbedingt ausfallen.

Vertreten wird ihn abermals Co-Trainer Manfred Nastl. Dennoch wollen die Wiener ihre Chance auf den Aufstieg ins Sechzehntelfinale wahren: „Wir wissen worum es geht und wir wollen die drei Punkte holen, damit wir im Rennen bleiben“, sagte Nastl vor dem Abflug in Schwechat. Nach drei Spielen hat man auf die Zweitplatzierten Molde, die auswärts in London bei Arsenal gefordert sind, drei Punkte Rückstand.

Beim ersten Aufeinandertreffen mit Dundalk vor drei Wochen mühten sich die Hütteldorfer zu einem 4:3-Sieg. Möchte man auch auswärts bei den hart gesottenen Iren bestehen, müsse man die Lehren aus dem verkorksten Auftritt in Ried ziehen, sprich vor allem Defensiv- und Zweikampfverhalten verbessern, erklärte Nastl. Den Druck eines Pflichtsieges sieht Sport-Geschäftsführer Zoran Barisic gelassen: „Als Rapid ist man Druck gewohnt. Insofern ist jedes Spiel gleich schwer für uns."

Gruppe J - LASK mit viel Selbstvertrauen

Der LASK könnte heute dem österreichischen Fußball doppeltes Glück bescheren. Die Linzer würden sich mit einem Sieg im Heimspiel gegen Royal Antwerpen eine hervorragende Ausgangsposition Richtung K.o-Phase der Europa League verschaffen und gleichzeitig der heimischen Klubwelt weitere Punkte für die UEFA-Fünfjahreswertung einbringen.

Im Falle eines Erfolgs genügt aus den beiden ausstehenden Partien gegen Tottenham und Rasgrad, die heute Abend in London aufeinander treffen, ein Sieg. Sollte die Partie gegen Antwerpen mit einem Remis enden, hätte der LASK bei Punktegleichheit dank des 1:0-Siegs im Auswärtsmatch gegen die Belgier die Nase vorn.

Wenn die Linzer in diesem Match bestätigen, was Trainer Dominik Thalhammer zuletzt konstatierte, dann sieht es sehr gut aus für die Oberösterreicher. Er habe beim 1:1 in Hartberg „bei uns Aspekte einer Spitzenmannschaft gesehen. Doch wir haben weiter Möglichkeiten, uns zu verbessern. Es waren nicht genug Leute im Strafraum, um den Gegner zu beschäftigen“, erklärte Thalhammer.

Gruppe K - Ein Schlüsselspiel für den WAC

Der Klagenfurter Nebel beeinträchtige das Abschlusstraining des WAC für das heutige Europa-League-Spiel standesgemäß. Schon nach wenigen Minuten mussten die orangen Bälle aus der Kabine geholt werden. Bei Dinamo Zagreb ist man sich bewusst, dass heute ein anderer Gegner als noch vor drei Wochen auf dem, im Vorfeld stark kritisierten Platz stehen wird. Vor allem die Rückkehr von Kapitän Michael Liendl bereitet Sorgen. „Er ist das Gehirn dieser Mannschaft“, sagt Trainer Zoran Mami, der nach seiner Corona-Infektion nun auch in der Europa League wieder zurück auf die Bank kehrt.

Beim WAC ist man mit dem bisherigen Verlauf der Europacup-Saison zufrieden und will heute nachlegen. Mit einem Sieg könnten die Wölfe die Tabellenführung zurückerobern. „Vier Punkte und Platz zwei nach drei Spielen hätten wir vor Beginn der Saison sicher gerne genommen“, sagte Trainer Ferdinand Feldhofer. An der Favoritenrolle für Dinamo habe sich aber nichts geändert. „Sie haben im Umschaltspiel enorme Qualität und verteidigen oft mit neun oder sogar zehn Mann“, erklärte Feldhofer.

In drei Spielen in der Europa League haben die Kroaten bisher als einzige Mannschaft noch kein Gegentor kassiert. Eine Niederlage würde für die Kärntner noch nicht das Aus bedeuten, denn die Gruppe K ist denkbar knapp: Hinter den Wolfsbergern wartet punktegleich Feyernoord Rotterdam und auch ZSKA Moskau hat noch Chancen auf den Aufstieg. Gerade deswegen ist die Begegnung heute ein wahres Schlüsselduell.

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