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Ski Alpin"Legende": Auch Alaba reagiert auf möglichen Hirscher-Abgang

Mit Marcel Hirscher verlässt aller Vorraussicht nach David Alabas langjähriger Konkurrent um die Auszeichnung Österreichs "Sportler des Jahres" den Skizirkus.

Marcel Hirscher
Marcel Hirschers Abschied steht wohl bevor. © (c) APA/AFP/FABRICE COFFRINI (FABRICE COFFRINI)
 

Nach Felix Neureuther bedauert nun auch David Alaba öffentlich den aller Voraussicht nach bevorstehenden Rücktritt von Marcel Hirscher vom alpinen Ski-Rennsport. "Es ist natürlich sehr schade für uns Österreicher, wenn so eine Legende zurücktritt", erklärte der Fußball-Star von Bayern München am Dienstag im Camp des Nationalteams in Saalfelden. "Er hat über ein Jahrzehnt sehr, sehr erfolgreich das betrieben, was er getan hat."

Neben seinen acht Triumphen im Gesamtweltcup hat Hirscher sieben WM-Titel und zweimal Olympia-Gold gewonnen. Den Titel als Österreichs "Sportler des Jahres" luchste ihm in den vergangenen sieben Jahren nur Alaba zweimal (2013 und 2014) ab. Die beiden Ausnahmesportler kennen einander von mehreren gemeinsamen Auftritten, unter anderem bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel.

Ich glaube schon, dass Spitzensport heute noch einmal etwas anderes ist.

David Alaba

"Wenn es dann fix und offiziell ist, dann ist das natürlich sehr schade. Aber es ist dann auch seine Entscheidung", sagte Alaba über den möglichen Hirscher-Rücktritt. "Er wird sich da auch, glaube ich, länger Gedanken darüber gemacht haben. Ich wünsche ihm nur das Beste für seine Zukunft - und nochmal Glückwunsch zu all dem, was er in seiner Karriere gemacht hat, und auch für uns, für Österreich."

David Alaba
Alaba bei der Pressekonferenz des ÖFB-Teams am Dienstag. Foto © (c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)

Aus dem ÖFB-Nationalteam waren in den vergangenen Jahren mehrere Leistungsträger in Hirschers Alter (30) zurückgetreten. Alaba führte dazu auch die Anforderungen des Hochleistungssports ins Treffen. "Ich glaube schon, dass Spitzensport heute noch einmal etwas anderes ist, was das Mentale betrifft, was die Schnelligkeit betrifft." Das gelte für Fußball gleichermaßen wie für den Skisport. "Was man nebenher mitbringen und arbeiten muss und welche Opfer man bringen muss, um wirklich, im Fußball zum Beispiel, alle drei Tage Leistung abzurufen auf höchstem Niveau - da muss man schon viel machen."

Alaba hätte sich mehr Privatsphäre gewünscht

Dazu zehre auch die öffentliche Rolle, in der man stehe. "Es war auch im Sommer so, dass ich mir mehr Privatsphäre gewünscht hätte und auch mehr Respekt meiner Familie gegenüber. Aber natürlich lernen wir über die Jahre auch damit umzugehen", sagte Alaba. Der 27-Jährige wird im November - etwas mehr als ein Jahr nach Hirscher - Vater eines Buben.

Kommentare (3)

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Leberknoedel
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Am lustigsten wäre es

wenn Marcel heute bekanntgäbe, noch ein Jahr daranzuhängen.

Was wäre dann mit all den Artikeln der letzten Tage???

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Bergfex1
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Unglaublich

geh bitte Kleine Zeitung, das ist doch wurst ob Alaba auf Hirscher Rücktritt reagiert oder nicht.

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mobile49
0
3
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du mußt es nicht lesen

und schon gar nicht bewerten
was nicht interessiert , liest man nicht und muß auch nicht seinen senf dazugeben

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