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Öffentliche KritikÄrger vor WM-Start: Boateng irritiert über Rummenigge-Aussagen

Vor dem WM-Start für Deutschland bezeichnet Bayern-Abwehrspieler Jerome Boateng die öffentlichen Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge als deplaziert.

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Deutschlands Innenverteidiger Jerome Boateng ist verwundert über die Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. © (c) APA/AFP/CHRISTOF STACHE (CHRISTOF STACHE)
 

Bayern-Spieler Jerome Boateng hat die Aussagen von Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge zu seiner sportlichen Zukunft kurz vor dem Fußball-WM-Start als deplatziert bezeichnet. "Wir sind hier bei der Nationalmannschaft, es steht eine WM an. Das ist das Thema für mich, das andere ist überhaupt kein Thema für mich. Ich weiß auch nicht, wozu die Aussagen getätigt wurden", sagte Boateng am Donnerstag.

Vereinsboss verkündet Verhandlungsbereitschaft

Rummenigge hatte gegenüber Medien Verhandlungsbereitschaft der Münchner im Falle eines Angebots für den 29-jährigen Innenverteidiger erkennen lassen. "Wenn ein Verein kommt und er kundtut, dass er zu diesem Verein wechseln möchte, werden wir uns damit befassen", erklärte Rummenigge. Boatengs Berater Christian Nerlinger habe den Club darüber informiert, dass der Weltmeister Wechselgedanken habe.

Boateng erklärte im deutschen Teamquartier in Watutinki, dass er sich zu seiner Vereinszukunft während der WM nicht noch einmal öffentlich äußern wolle. "Das sage ich jetzt einmal. Es geht um die Weltmeisterschaft. Darauf konzentriere ich mich", bekräftigte der Abwehrspieler, der seit 2011 für den deutschen Rekordmeister spielt. Sein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2021.

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