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Werder-Star trauert alten Zeiten nach

Wie Claudio Pizarro früher das Leben genossen hat

Claudio Pizarro verriet, dass er früher keine Gelegenheit ausgelassen hat, Spaß zu haben. Heute sei dies nicht mehr möglich, weil die Öffentlichkeit sofort Wind davon bekommt.

Claudio Pizarro
Claudio Pizarro © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Claudio Pizarro, Stürmer von Werder Bremen, muss aktuell aufgrund einer Muskelverletzung zuschauen. In einem Interview mit dem "Playboy" verriet der 79-fache peruanische Nationalspieler einige Geheimnisse. "Wir haben früher viele Sachen gemacht, die nicht an die Öffentlichkeit gekommen sind. jetzt müssen die Jungen mehr aufpassen und das alles ernster nehmen", sagt der 38-Jährige, der 1999 zu Werder Bremen gewechselt ist und nach Stationen bei Bayern München (zwei Mal) und dem FC Chelsea bereits seine dritten Vertrag bei den Bremern erfüllt.

Pizarro fällt auf, dass die Jungen "weniger Blödsinn machen als wir früher". Davon hat es vor allem in seinen Anfangsjahren in Deutschland genug gegeben, vor allem mit Mario Basler, Giovane Elber oder Ailton. "Wir waren immer die Ersten, die zur Arbeit gekommen sind. Wir waren aber auch die Ersten, die Spaß hatten. Wir wussten genau, wann der Moment für das eine oder das andere war. Und natürlich ging die Richtung häufiger zum Spaß. Wir wollten das Leben genießen", erinnert sich der Topstürmer.

Bier und Pizza

Mit Ailton ließ es sich Pizarro besonders gutgehen. "Wir waren auf Konzerten, in Bars und manchmal gab es dazu auch Bier und Pizza. Wir waren beide aus Südamerika, waren jung und waren es gewohnt, das Leben leicht zu nehmen", sagt der am häufigsten eingesetzte ausländische Spieler (411) und erfolgreichste ausländische Torschütze (190) der deutschen Bundesliga. "Ich habe in Deutschland versucht, die Sachen so zu machen, wie ich sie in Peru gemacht habe. Aber dann haben alle gesagt, dass das so falsch ist. Das hat ein bisschen gedauert, bis ich das gelernt hatte."

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