Im Champions-League-Halbfinale bekommt es Paris Saint-Germain mit Arsenal zu tun. Die Londoner setzten sich nach ihrem 3:0-Hinspielsieg gegen Real Madrid auswärts mit 2:1 durch und eliminierten den Titelverteidiger.

David Alaba begann bei Real wie im Hinspiel als Linksverteidiger - und hatte mit Arsenals Offensivstar Bukayo Saka in der Anfangsphase erneut alle Hände voll zu tun. Bereits nach dreieinhalb Minuten handelte sich der ÖFB-Kapitän für ein schlecht getimtes Reinrutschen die Gelbe Karte ein. Saka fand zwei frühe Schusschancen vor (6., 8.), die beste Gelegenheit ließ der 23-Jährige aber vom Elfmeterpunkt aus.

Alaba wurde ausgewechselt

Bei einem Eckball hatte Raul Asencio Arsenals Mikel Merino niedergerungen. Nach Intervention des Video-Assistenten (VAR) und Begutachtung der Bilder entschied Schiedsrichter Francois Letexier auf Strafstoß. Saka scheiterte mit einem zu lässig geschossenen Versuch an Real-Goalie Thibaut Courtois (13.). Auf der Gegenseite ging Kylian Mbappe von Hinspiel-Doppeltorschütze Declan Rice bedrängt zu Boden. Letexier nahm den Elfmeter aber nach Video-Studium zurück (29.).

Fußball gespielt wurde auch noch, Tore fielen aber erst nach der Pause. Kurz nach Alabas Auswechslung in der 61. Minute schloss Saka eine sehenswert herausgespielte Aktion nach Pass von Merino mit einem Schupfer ins lange Eck ab (65.). Auf der Gegenseite ließ sich William Saliba von Vinicius Jr. überrumpeln und den Ball abluchsen. Der Brasilianer stellte auf 1:1 (67.), sein Landsmann Gabriel Martinelli schoss Arsenal im Finish aus einem Konter zum Sieg (93.). Real verpasste erstmals seit 2020 das CL-Halbfinale. Arsenal steht erstmals seit 16 Jahren in der Vorschlussrunde des wichtigsten europäischen Clubbewerbes.