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Liga-ReformAuch Tschechien setzt in Zukunft auf eine Play-off-Phase

30 von 32 Vereinen haben in Tschechien für die Einführung einer Play-off-Phase gestimmt. Der Meister soll ab der Saison 2018/2019 mit dieser Regeländerung nicht so früh feststehen können.

Michael Krmencik von Viktoria Pilsen muss in Zukunft länger auf den Meistertitel warten
Michael Krmencik von Viktoria Pilsen muss in Zukunft länger auf den Meistertitel warten © APA/AFP/MICHAL CIZEK
 

Genauso wie die österreichische Fußball-Bundesliga wird auch die tschechische Meisterschaft zukünftig mit neuem Modus gespielt. Auf einen Abschnitt mit Ligaspielen, allerdings nunmehr ohne Rückrunde, folgt künftig eine Play-off-Phase. Das beschloss der Ligaverband (LFA) am Montag in Prag mit den Stimmen von 30 Vereinen. Dagegen waren der SFC Opava und der 1. SC Znojmo.

"Die tschechische Liga braucht diesen neuen Impuls - mehr attraktive Spiele und weniger Begegnungen, in denen es für die Mannschaften schon um nichts mehr geht", sagte Liga-Chef Dusan Svoboda der Agentur CTK zufolge.

Der Titel fällt zu früh

In der neuen Play-off-Phase spielen die sechs Erstplatzierten jeder gegen jeden um den Titel. Die Teams auf den Rängen sieben bis zehn kämpfen getrennt um eine zweite Chance auf die Europa-League-Qualifikation. Zwischen den Teams auf den Plätzen elf bis 16 geht es um den Klassenerhalt. Die Änderungen gelten ab der Saison 2018/19. Begründet wurde der Schritt damit, dass bei dem seit 1993/94 gespielten System die Entscheidung über den Titel früh fallen kann.

Auch in Österreich wird die Modusänderung 2018/19 schlagend. Das Oberhaus wird auf zwölf Teams aufgestockt, nach 22 Runden wird in einer Meistergruppe sowie einer Qualifikationsgruppe (je sechs Teams) weitergespielt, die bereits gesammelten Punkte werden halbiert. Die Erste Liga wird dann 16 Mannschaften umfassen.

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