Kaum hat die Saison begonnen, muss sich der französische Spitzenklub Olympique Marseille mit unschönen Schauplätzen beschäftigen. Die beiden Spieler Adrien Rabiot und Jonathan Rowe wurden vom Verein nach der 0:1-Auftaktniederlage gegen Stade Rennes auf die Transferliste gesetzt, nachdem es nach dem Spiel zu einer brutalen Schlägerei gekommen war.

Auslöser soll gewesen sein, dass nach Schlusspfiff in der Kabine einige Spieler, darunter auch Rabiot, Rowe fehlenden Einsatz vorgeworfen haben sollen. Der englische U21-Teamspieler soll dies nicht auf sich sitzen gelassen haben und Rabiot angegangen sein, woraufhin es zur Eskalation gekommen sein soll.

„Was geschehen ist, war extrem schwerwiegend und gewaltsam, etwas, das ich noch nie erlebt habe. Das ging weit darüber hinaus, was in einem Fußball-Klub oder einer anderen Organisation akzeptabel wäre. Selbst bei den schlimmsten Schlägereien gibt es Regeln, aber nicht in diesem Fall“, sagte Präsident Pablo Longoria gegenüber der AFP.

Weiter fuhr er fort: „Ich war nicht in der Kabine, aber wie mir berichtet wurde, war es unglaublich, brutal, aggressiv und über alle Grenzen. Als Klub sind wir das Opfer. Von solch einem Kampf hat man im Fußball noch nie gehört.“ Nun können sich beide Streithähne einen neuen Verein suchen.