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England - Dänemark 2:1 n. V.Harry Kanes Elfmeter-Nachschuss sichert England "Finale dahome"

England setzte sich im Wembley gegen Dänemark mit 2:1 nach Verlängerung durch und trifft nun im selben Stadion am Sonntag im Finale auf Italien.

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Harry Kane (rechts) sicherte den "Three Lions" mit seinem Treffer das Finale. © AP
 

Die Geschichte von englischen Elfmeterschießen ist eine traurige. Sechsmal ist das Team aus dem Mutterland des Fußballs bei großen Turnieren bei Entscheidungen vom Punkt ausgeschieden. Also galt es, genau das zu vermeiden. Und es gelang, wenn auch mithilfe des Referees und des VAR. Ein Tor von Harry Kane aus einem Elfernachschuss in der 104. Minute beförderte England ins Finale am Sonntag gegen Italien. Es ist das erste Endspiel für die „Three Lions“ seit der WM 1966.

Zunächst einmal musste sich die Euro von einer Illusion verabschieden. Wer um alles in der Welt hat denn behauptet, England verfüge endlich über einen Torhüter, der diese Bezeichnung auch verdient? Weil die Mannschaft von Gareth Southgate bis zum Halbfinale keinen Gegentreffer hinnehmen hatte müssen, schien die These mit einem Wahrheitsgehalt versehen zu sein. Nun hat Jordan Pickford selbst diese Aussage widerlegt. Der Freistoß von Mikkel Damsgaard war scharf geschossen, die der englischen beigestellte dänische Mauer hatte sich schlitzohrig hin und her bewegt, aber der Ball ging fast in die Tormitte. Pickford griff voll daneben und die Dänen, deren Erfolg aufgrund des Dramas um Christian Eriksen für viele Fans zur Herzensangelegenheit wurde, führten.

Dies ließ das zuvor tobende Mehrheits-Publikum im gefühlt randvollen Londoner Wembley-Stadion vorübergehend verstummen und die Spieler etwas ratlos zurück. In dieser Phase hätte Dänemark die Verwirrung beim Gegner besser ausnützen können. Die Gäste übernahmen die Kontrolle, die sie – und auch das kam überraschend – kurz vor der Pause dann doch wieder verloren.

EM-Halbfinale: Prinz William, Beckham, Johnson und dänische Royals im Wembley-Stadion

Viel Prominenz zeigte sich auf den Tribünen des Londoner Wembley-Stadions. Prinz William und UEFA-Präsident Aleksander Čeferin zeigten sich ebenso wie...

(c) AFP (CATHERINE IVILL)

David Beckham, der seinem englischem Nationalteam im Rücken von Prinz William die Daumen drückte. Außerdem mit dabei...

(c) AP (Frank Augstein)

der britische Premierminister Boris Johnson mit seiner Frau Carrie Johnson. Für die dänische Nationalmannschaft im Stadion waren...

(c) AFP (FRANK AUGSTEIN)

die dänischen Royals mit Kronprinzessin Mary, Kronzprinz Frederik und Prinz Christian von Dänemark.

(c) AFP (FRANK AUGSTEIN)

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Die ehemalige Ministerpräsidentin Dänemarks Helle Thorning-Schmidt

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Plötzlich besannen sich die Engländer ihrer Möglichkeiten, lancierten zwei schnelle, durchdachte Angriffe und schon hieß es 1:1. Zunächst machte sich Kasper Schmeichel bei einer tollen Chance von Raheem Sterling breit und dann zogen die Dänen lange Gesichter. Ihr Kapitän Simon Kjaer lenkte den Ball, von Bukayo Saka mit einer Hereingabe erzwungen, ins Netz ab. Es war das elfte Eigentor dieser EM.

Die zweite Hälfte war einerseits geprägt von signifikant weiter vorne attackierenden Dänen und einer englischen Mannschaft, die versuchte, die Kreise des Gegners einzuengen und dessen Abwehr mit schnellen Pässen in die Tiefe oder Flanken aufzureißen. England war bemüht, die Oberhand über dieses Match zu gewinnen, was auch gelang, wenngleich das von hoher Präzision und ebensolchem Tempo gekennzeichnete dänische Angriffsmuster für die Gastgeber nicht immer einfach zu durchschauen war.

Je länger die reguläre Spielzeit dem Ende entgegenlief, desto vehementer wurden die englischen Angriffe vorgetragen. In der Verlängerung verdichtete sich das englische Angriffsspiel zu einem Powerplay gegen ermattete Dänen, die mit der Konzentration auf das Verteidigen ausgelastet waren und so gut wie nicht mehr herausfanden aus der eigenen Hälfte. Und dann passierte es. Raheem Sterling fiel, der niederländische Schiedsrichter Danny Makkelie zeigte auf den Punkt. Es war eine umstrittene Entscheidung, aber der Sieg der Engländer ist verdient.

Kommentare (8)
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Ogolius
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12
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Money makes..

… the world go round! Das Spiel war spannend und alle haben gekämpft - wenn da nicht einer Macht namens UEFA wäre! Geld vor Gesundheit, England einen Elfmeter schenken… die Hauptsache, die Engländer sind zu Hause im Finale, das Station ist voll und der Rubel rollt. Sogar Boris ist vor der Weltmacht UEFA in die Knie gegangen! Der gesamte Spielmodus in Zeiten des Klimawandels und der Pandemie ist ein Verbrechen an der Menschheit. Macht- und geldgeile Köpfe - da wird’s höchste Zeit, dass einige rollen…

beneathome
3
13
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Fußball ist ein Geschäft

auf sportlichen Hintergrund. Wenn das Drehbuch nicht eingehalten wird, wird eben nachgeholfen. Beim F1 nicht viel anders. Es ist eine lukrative Show für nicht viel nachdenkende aber gut zahlende Zuseher. Da wird alles andere untergeordnet. Aber das wissen auch alle Teilhaber.

Andreas9938
3
19
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Liebe Kleine Zeitung!

Was soll das denn bitte? Jordan Pickford in solch einer Ausdrucksweise, wegen einem an sich gut geschossenen Freistoß die Bezeichnung Torhüter abzuerkennen? Mit sowas schürt man auch Hass im Internet…

Marli86
3
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Richtig

Wenn das so weitergeht kündige ich mein Abo!

Der Freistoß war gut geschossen vor allem aber hatten die Dänen eine geschickte Mauer platziert und somit dem Tormann die Sicht verdeckt.

hansi01
3
20
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Wie das Geld regiert

England lässt 60000 Zuseher ins Stadion und die UEFA bedankt sich mit einem Elfmeter. VAR hat es wieder einmal bewiesen, dass es nicht das ist was man erwarten kann.
Unfärer kann ein Sport nicht sein. Regiert und manipuliert von den mächtigen der UEFA.

plolin
17
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Keine Kunst, liebe Engländer,

wenn man fast immer nur im eigenen Land spielt. Und jetzt erst recht: forza Italia !

hfg
6
33
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Die Dänen nicht vom Glück

begünstigt. Ein absolutes Auswärtsspiel- ein Eigentor- ein zweifelhafter Elfer - gehalten und erst im Nachschuss bezwungen. England hat durchaus nicht ganz verdient gewonnen.

hfg
5
15
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Und dann noch der zweite Ball

Unglücklicher kann man fast nicht verlieren.