EishockeyCorona-Zwangspause in der NHL endet, die Krise aber noch nicht

Nachdem über Weihnachten der Spielbetrieb in der NHL eingestellt war, nehmen die Teams wieder den Spielbetrieb auf. Überstanden ist die aktuelle Corona-Krise in der größten Eishockey-Liga der Welt aber noch nicht.

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Michael Raffl und Kollegen stehen bald wieder am Eis
Michael Raffl und Kollegen stehen bald wieder am Eis © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Sipa USA/ USA TODAY/ Jeff Curry)
 

Nach der Corona-Zwangspause über Weihnachten soll der Spielbetrieb in der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL am Dienstag wieder aufgenommen werden. Das teilten die Liga und die Spielervereinigung am Sonntag (Ortszeit) mit. Gleichzeitig wurden aber drei weitere Begegnungen verschoben. Das künftige Vorgehen soll unter Berücksichtigung der weiteren Testergebnisse bewertet werden.

Um auch den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können, dürfen die Clubs Leihspieler für einen sogenannten Taxi-Squad verpflichten. Durch die Einführung dieses Trainingskaders soll verhindert werden, dass Vereine in Unterzahl antreten müssen. Ebenfalls festgelegt wurden vorübergehende Anpassungen im Tarifvertrag.

Zuletzt waren alle seit dem 23. Dezember geplanten Spiele abgesagt worden. Außerdem hatte die NHL wegen der Vielzahl von Nachholspielen entschieden, keine Profis zu den Olympischen Winterspielen vom 4. bis 20. Februar in Peking abzustellen. In dieser Zeit sollen die wegen der Corona-Krise ausgefallenen Begegnungen nachgeholt werden.

Doch die Krise ist auch in der NHL noch länger nicht ausgestanden. So hat zum Beispiel Colorado Avalanche seit 16. Dezember gleich elf positiv getestete Spieler in ihren Reihen, wie das Team am Sonntag verlautbarte. Zumindest kommen aber nun täglich mehrere Spieler aus dem Covid-19-Protokoll und konnten sich in der Pause auskurieren. Tampa Bay Lightning hat vier Spieler ins Protokoll aufnehmen müssen, darunter Star-Goalie Andrej Wasilewski.

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