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VSV - Fehervar 4:2Die Villacher bleiben auf der Siegerstraße

Zwei Siege in Folge holte nun der VSV. Gegen die Ungarn waren die Blau-weißen spielbestimmend, machten sich aber selbst das Leben schwer. In der Tabelle liegt der VSV jetzt auf Platz 8.

Die Villacher können über Tore jubeln. In den letzten beiden Spielen haben sie sieben Treffer erzielt © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Daniel Goetzhaber)
 

Das Gefühl des Derbysiegs, konnte in Villach offensichtlich die ganze Woche über konserviert werden. Nahezu leichtfüßig startete der VSV gegen Fehervar in die Partie. Daran änderte selbst eine Strafe gleich zu Beginn nichts. In Unterzahl erzielte Corey Trivino das 1:0. Blaine Down war durchgebrochen und sein Kollege staubte ab. In dieser Tonart ging es weiter. Villach zeigte sich spielbestimmend, schnürte die Ungarn richtiggehend ein. Jerry Pollastrone erhöhte verdient auf 2:0. Wenn es in der Folge etwas zu kritisieren gibt, dann höchstens die Chancenauswertung. Reisz verkürzte aus dem Nichts auf 1:2. Davor hätte sich Fehervar über ein 4:0 nicht beschweren dürfen, so eine Dominanz zeigte der VSV.

Doch die Ungarn blieben weiterhin gefährlich. Die wenigen Male, wenn sie vor Villach-Keeper Dan Bakala aufgetaucht sind, brannte es lichterloh. Doch der Schlussmann reagierte meist noch schneller. Bis zum 2:2 durch Koskiranta. Aber der VSV wirkte weiterhin unbekümmert, hielt an seiner Taktik fest. Und erzielte wieder die Führung. Brandon Alderson knallte den Puck im Powerplay ins Kreuzeck und Pollastrone (wurde zum Spieler des Abends gewählt) krönte einen tolle Vorstellung mit dem Doppelpack zum 4:2-Sieg.

Einen Schockmoment erlebte Blaine Down, der nach einem abgefälschten Schuss ein Cut erlitten hatte. Er sollte am Sonntag in Linz wieder einsatzbereit sein.

Fazit: Lernprozess beim VSV bedeutet auch, den Sack früher zuzumachen. Die Villacher haben sich unnötig das Leben schwer gemacht. Allerdings muss den Adlern zugute gehalten werden, dass selbst der 2:2-Ausgleich keine moralischen Spuren hinterlassen hatte.

VSV - Fehervar 4:2

(2:0, 0:1, 2:1)

Tore: Trivino (2. SH), Pollastrone (11., 57.),
Alderson (45. PP) bzw. Sille (36.), Koskiranta (42.)

Schüsse aufs Tor: 35 bzw. 23

Strafminuten: 4 bzw. 8

VSV-Aufstellung: Bakala (Schluderbacher); Schlacher-Fraser, DeSantis-Bacher, Wolf-Brunner; Pollastrone-Sharp-Down, Alderson-Trivino-Spannring, Lanzinger-Maxa-Kromp, Wohlfahrt-Lahoda.

Villacher Stadthalle, 2321, Referees: Virta & M. Nikolic

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