VSV-TopstürmerMiha Verlic wechselt nach Finnland

In der verpatzten Villacher Saison war der Slowene Miha Verlic wieder einmal einer der wenigen Konstanten. Nun wechselt der Stürmer zu JYP Jyväskylä in die erste finnische Liga.

Verlic heuert in Finnland an
Verlic heuert in Finnland an © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ David Rodriguez)
 

Der Ausverkauf beim VSV geht nach dem verpassten Playoff-Einzug munter weiter. Nach dem Abgang von Leihspieler Gerd Kragl nach Linz und der Leihe von Keeper David Kickert nach Wien verlässt Topstürmer Miha Verlic die Adler nun am letzten EBEL-Transfertag auf Dauer. Der Slowene hat mit 15 Treffern und 18 Assists Begehrlichkeiten geweckt und konnte sich bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang (4 Spiele/2 Assits) weiter ins Schaufenster stellen.

Nachdem die Adler endgültig aus dem Playoff-Rennen sind, wechselt ihr zweitbester Torschütze und drittbester Scorer nun zum finnischen Topklub JYP Jyväskylä. JYP liegt in der Tabelle nach 56 Runden am dritten Tabellenplatz, Verlic kann also um die Meisterschaft mitspielen. Zudem steht Verlic damit im Kader des aktuellen CHL-Siegers und zweifachen finnischen Meisters (2009, 2012). 164 Mal lief der 26-Jährige Allrounder als Flügel, Center und in höchster Personalnot auch als Verteidiger für die Adler auf. Dabei gelangen ihm 48 Tore und 47 Assists.

Miha Verlic: VSV-Karriere in Bildern

Verlic wechselte 2015 aus Graz an die Drau,...

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...und feierte mit Nationalteam-Kollege Ziga Pance den größten Erfolg im VSV-Dress: Den Halbfinal-Einzug 2016!

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Dabei wurden die Caps im Viertelfinale ausgeschaltet, kurz darauf verließ Keeper JP Lamoureux (links) die Adler Richtung Wien, Verlic blieb zwei weitere Jahre.

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In der Saison 2017/18 fand er mit Jordan Hickmott (rechts) einen kongenialen Sturmpartner, ihm gelangen 15 Treffer und 18 Assits, ehe er nach den Olympischen Winterspielen und verpasster Playoff-Qualifikation zu JYP nach Finnland wechselte.

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Der VSV wird im freitäglichen letzten Heimspiel der Saison also mit einer wahren Rumpftruppe auflaufen müssen. Mit Istvan Sofron, Valentin Leiler, Patrick Platzer (alle verletzt) und Markus Schlacher (krank) fehlten vor den drei Abgängen schon vier Stützen. Es ist also mit einer Eigenbau-Offensive rund um die Herren Jennes, Wohlfahrt und Co. zu rechnen.

 

Kommentare (1)

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BernddasBrot
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Super Angebot

želim najboljše Miha

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