KAC - Innsbruck 0:4Schlimmer geht es nimmer

Eine peinliche Vorstellung des KAC endete mit einem traurigen 0:4. Damit sind die Rotjacken auf einem absoluten Tiefpunkt angelangt.

Stefan Geier fordert von seine Mitspielern mehr Herz und Leidenschaft © GEPA pictures
 

3. Drittel: Die Fans in der Halle nehmen es schon mit Galgenhumor. Sie fordern sarkastisch den dritten Treffer der Innsbrucker. Goalgetter Andrew Yogan erfüllte relativ rasch diesen Wunsch der Anhänger, damit kassierte der KAC die achte Niederlage in Serie und ist seit 28. Dezember 2017 sieglos in der eigenen Arena. Stimmung kam nur auf, als Julian Talbot sich einen kurzen Faustkampf mit Philipp Lindner lieferte. Mit dem 0:4 durch Hunter Bishop wurde es für die Rotjacken peinlich, jetzt müssen Konsequenzen folgen.

2. Drittel: Gleich mit einem Gegentreffer eröffneten die Klagenfurter. Der Däne Morten Poulsen brachte die Innsbrucker gegen unkonzentrierte Gastgeber in Führung. Nach einem Stangenschuss von Johannes Bischofberger im Powerplay machten es die Gäste in Überzahl besser. John Lammers erhöhte auf 2:0. Danach verfielen die Spieler in ihre gewohnt erfolglosen Strukturen, dies wurde von den Fans mit Pfiffen quittiert.

1. Drittel: Die ersten zehn Minuten spielten sich hauptsächlich im Angriffsdrittel der Gastgeber statt. Die Rotjacken agierten ambitioniert, versuchten Druck auf das Gehäuse von Rene Swette auszuüben, aber sie machten es dem Ex-Rotjacken-Goalie nicht schwer. Denn die Schüsse verfehlten meist das Gehäuse und der Rest war eine sichere Beute für den Vorarlberger. Danach konnten die Tiroler das Spiel offener gestalten, kamen auch zu zwei, drei Möglichkeiten. Beide Teams hatten jeweils vier Minuten Überzahlspiel, da war das jeweilige Penaltykilling effektiver.

 

Zurück in die Erfolgsspur

In der Pick Round sind der KAC und Innsbruck noch ohne Sieg. Daher lechzen beide Teams nach einem Erfolgserlebnis. Mit drei Punkten könnte sich die Rotjacken wieder auf Platz vier in der Tabelle vorarbeiten. Rang vier würde nach Ende der Zwischenrunde Heimvorteil im Viertelfinale bedeuten und die drei Top-Teams blieben den Klagenfurtern zum Auftakt im Play-off erspart.

„Nach all den Niederlagen in den letzten Wochen sind wir als Mannschaft gefordert, den sprichwörtlichen Karren aus dem Dreck zu ziehen. Über Monate haben wir erfreuliche Leistungen geboten und uns in eine gute Position gebracht, es wäre sehr ärgerlich, wenn wir diese jetzt vor den Play-Offs verspielen würden. Innsbruck ist eine offensiv stets gefährliche Mannschaft, die Räume sehr effektiv nutzen kann. Diese dürfen wir dem HCI nicht geben, zudem muss sich unser Zweikampfverhalten bessern. In dieser letzten Partie vor der Länderspielpause müssen wir vor allem zwei Dinge zeigen: Herz und Leidenschaft", meint Stürmer Stefan Geier.

Zwischen 22 Uhr und 8 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

orbil
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Die Stadt Klagenfurt soll halt ein paar Millionen einwerfen zur Motivation


Der Klub trägt sich ja wie Bayern München vollkommen selbst. Nur hat er eine zu kleine Halle für die 20 .000 Zuschauer bei den Heimspielen.

Da hilft nur noch eines, im Sommer durchspielen!

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Begl
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Lustlos und Peinlich

Jeder spricht vom Vorstand und von den Trainern! Wer hat sich das Spiel Gestern angesehen? Ich schon und muss sagen das alle Spieler in allen Belangen versagt haben!! Wenn sich unsere Profis nicht bald zusammenreißen und für ihr Geld auch Leistung bringen werden sie bald einen ganzen Sommer Zeit haben Nachzudenken!!! Was ich gesehen habe hat wenig mit Trainern und Vorstand zu tun sondern mit Arbeitsverweigerung! Ein Mensch im normalen Job wäre ihn nach mittlerweile 2 Monaten Lustlosigkeit schon los!!!!

Hoffentlich lesen unsere Akteure wenigstens die Zeitung!!

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georgXV
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KAC

das Management und das Präsidium des KAC haben LEIDER noch immer NICHT begriffen, daß abgewrackte dritt- und viertklassige Legionäre NICHT die Zukunft des KAC und des österreichischen Eishockeys im Allgemeinen sind !!!
Die Zukunft liegt einzig und allein beim einheimischen Nachwuchs !!!
Und wie das funktioniert zeigt uns jedes Jahr die Schweiz !!!

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joe1406
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Und wenn die Legionäre "einschlagen"

und man Meister wird pfeifen alle auf den Nachwuchs. Das alte Lied - je nach Erfolgslage

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georgXV
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RICHTIG !!!

nur diese sogenannten abgewrackten Legionäre nehmen dem einheimischen Nachwuchs die Plätze im Kader weg bzw. blockieren deren Entwicklung (NICHT genügend Einsatzzeiten) !!!

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mankale
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georg

richtig.

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tturbo
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Unter Pelegrims hatten die Kraft für 60 Minuten

Unter Walker schießen die nicht einmal Tore, und Walker wurde vorzeitig verlängert.

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