Ein Klagenfurter stand in Linz am Anfang sprichwörtlich im Mittelpunkt. Vor dem Duell mit dem KAC ließen es sich die Black Wings nicht nehmen, Martin Schumnig, der Verteidiger hat im Sommer einen Schlussstrich gezogen, für seine große Karriere zu ehren und streifte dabei ein Linzer Dress mit der Rückennummer 28 über. Bei den Oberösterreichern spielte Schumnig im Vorjahr seine allerletzte Saison als Profi.
Schumnig und ein volles Haus in Linz sahen eine gewohnt flotte Partie zwischen den beiden, offensiv ausgerichteten Mannschaften. Den ersten Sitzer fand Manuel Ganahl alleinstehend im Slot vor (8.). Doch getroffen haben die Hausherren. Als beide vierten Linien am Eis gestanden waren, wurde Jakob Mitsch unmittelbar nach dem Bully zum Vollstrecker.
Doch der KAC blieb am Drücker und geduldig. Im Powerplay zog Lukas Haudum ab, sein flacher Schuss wurde erst von Postma und dann von Jan Mursaks Schlittschuh zum 1:1 abgefälscht. Die Rotjacken setzten nach und Johannes Bischofberger zeigte sich, nachdem er einen Alleingang ausgelassen hatte (12.), dieses Mal eiskalt.
Doch die Linzer wirkten spritziger, in Zweikämpfen robuster. Nach 26 Sekunden im Schlussabschnitt rettete KAC-Verteidiger Jensen Aabo gegen Roe. Und anstelle des 3:1 für die Rotjacken (es war die einzige nennenswerte Chance in dieser Phase) gelang den Hausherren nicht unverdient der 2:2-Ausgleich. Der KAC rettete sich in die Verlängerung. Erst scheiterte Mur(s)ak noch an der Stange, Nick Petersen sorgte für den Siegestreffer.
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