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3:0-Heimsieg99ers schießen den Tabellenführer aus dem Bunker

Der nächste Sieg für die 99ers: Die Grazer feiern gegen die Vienna Capitals einen 3:0-Heimsieg und haben damit nur noch einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aus Wien.

Die 99ers besiegten die Vienna Capitals mit 3:0
Die 99ers besiegten die Vienna Capitals mit 3:0 © GEPA pictures
 

Es wurde als Spitzenspiel angepriesen und es hielt den Erwartungen stand das Duell zwischen den Graz 99ers (2.) und Spitzenreiter Wien, wobei zu Beginn der Partie die Vorteile aufseiten der Gastgeber lagen. Vor vollem Haus legten die 99ers druckvoll los und wollten so den Caps wenig Raum lassen. Dass sich so Angriffe der Wiener aber nicht komplett vereiteln lassen, liegt auf der Hand. Im Kasten der Grazer gab Robin Rahm sein Heimdebüt – in Znaim feierte er bei seiner Ligaprämiere ein Shutout (4:0).

Auch der Wiener Anhang – die Auswärtstribüne war sehr gut gefüllt - sorgten für Stimmung und so wurde neben feinem Hockey auch eine tolle Atmosphäre serviert. Oliver Setzinger, Colton Yellow Horn und Daniel Oberkofler hatten in den ersten Minuten die besten Chancen für Graz. Auf der anderen Seite musste sich auch Rahm auszeichnen – ein Mal im Nachfassen. Durch die offensive Spielanlage waren die Grazer allerdings anfällig bei schnellen Pucks durch die Mitte. Knapp zwölf Minuten mussten die 99ers auf ihr erstes Powerplay warten – die ausgewiesene Stärke. Die Formation stand schnell einmal und Keeper Jean Philippe Lamoureux wurde sofort unter Beschuss genommen. Doch Wien war sich der Stärke der Grazer bewusst und arbeitet in Unterzahl mit doppeltem Einsatz – ein optischer Leckerbissen für die Fans mit ganz dicken Chancen für Graz. Die Halle brodelte erstmals richtig auf, auch wenn kein Tor gelang.

Nach der ersten Pause wurde die Schlagzahl um eine Nuance gesenkt, es blieb aber feurig. Graz vermochte es besser, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen, doch Wien verteidigte den Bereich vor dem Tor diszipliniert. Technische Fehler waren Mangelware und in der 27. Minute war es dann endlich so weit: Setzinger spielte die Scheibe tief zu Oberkofler in die rechte Ecke und der bediente den wartenden Colton Yellow Horn. Der staubte in Scharfschützenmanier ab. Und munter ging es weiter: Es folgte das zweite Powerplay der Grazer und der Beweis, dass die Grazer da das stärkste Team der Liga sind. Das 2:0 durch Curtis Hamilton (29.) war der insgesamt 18 Treffer in Überzahl in dieser Saison.

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (links) mit 99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (links) mit 99ers-Präsident Jochen Pildner-Steinburg Foto © KK

Drei Minuten später war es dann schon wieder so weit: Yellow Horn unterstrich sein Talent mit dem Schläger und schloss zum 3:0 ab. Wien hing nicht nur in den Seilen und Graz blieb diszipliniert und angriffslustig. Lamoureux war trotz der drei Gegentreffer der beste Wiener auf dem Eis, aber nicht weil die restlichen so schwach waren – Graz war zumindest eine Klasse besser als Wien.

Starke Grazer, beeindruckte Zuschauer

Im finalen Abschnitt blieben die Grazer am Drücker und hielten Wien so weiter in Schach. Nach 50 Minuten wanderte die Laola über die Ränge und es wurde auch wieder gerauft – das Publikum war entzückt. Auf dem Rang gaben sich bei dieser Partie neben Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Verteidigungsminister Mario Kunasek auch Andreas Gabalier oder Gernot Kulis die Ehre und nicht nur Teamchef Roger Bader zeigte sich von der Leistung der Grazer beeindruckt.

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