Die zwei Bierliga-Gitterspieler Stefan Jäger und Martin Quendler dürfen dieses Mal bei Eiskalt - der Podcast einen besonderen Gast im Studio begrüßen: Lugano-Legionär Raphael Herburger, der fünf Saisonen lang beim KAC gestürmt ist und einige brisante Anekdoten zu erzählen hat. Ein paar Auszüge aus dem aktuellen Podcast:

Das Rundherum, die Liga, die Fans, die Stadien – das ist in der Schweiz schon auf einem unglaublichen Niveau.

René Swette und ich sind gleichzeitig zum KAC gekommen. Wir haben vier Jahre zusammen gewohnt und waren am Ende wie ein altes Ehepaar, das nicht mehr miteinander schläft. Er [René Swette] hat die Wäsche gemacht und ich die Küche und wir haben uns einfach perfekt verstanden, das war eine Traumzeit.

Mein Platz in der Kabine? Zwischen Jeff Shantz und Christoph Brandner. Die ersten Monate habe ich nichts gesagt, nur geschaut.

In Lugano gibt es kein Raclette. Es ist unglaublich. Für Raclette musst du durch den Gotthard-Tunnel.

In Lugano ist Eishockey die Nummer 1. Da stehst du schon in der Auslage. Wir haben auch eine Präsidentin, die bei jedem Spiel auf der Tribüne sitzt.

Unser Derby ist mit Ambri. Die sind immer der Underdog und wir können nur verlieren. Das Dorf hat vielleicht 500 Einwohner und jedes Jahr werden es vermutlich weniger. Über die gibt es eine eigene Dokumentation.

Meiner Oma habe ich gesagt: „Ich fahr jetzt wieder nach Klagenfurt.“
Sie so: „Und was tust du dort?“

Bei Olympia habe ich Sidney Crosby gefragt, ob ich seinen Schläger haben kann. In der Kabine haben sie mich dann gefeiert, obwohl wir 0:6 verloren haben.

In der Schweiz wird alles brutto ausgezahlt. Du bist für alles andere verantwortlich: Steuern, Auto, Wohnung. Wir bekommen auch kein Equipment oder Schläger.

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