Ein ungewohntes und doch sehr angenehmes Gefühl verbreitete sich in den vergangenen Tagen in Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft. Vor dem letzten Spiel gegen Tschechien war der historische Erfolg mit dem A-Klassenerhalt bereits fixiert. Rollt man die vergangenen zwölf Tage auf, wurde zwar sensationell das eigentliche Ziel erfüllt. Nüchtern betrachtet, hätte mindestens ein zweiter Sieg (Slowakei oder Frankreich) erfolgen müssen. Die Mannschaft unter der Führung von Teamchef Roger Bader hinterließ aber berechtigte Hoffnung, dass sie sich zukünftig als A-Nation etablieren könnte.