Der erste Schritt ist getan. Nachdem man bereits beim Heimturnier in Klagenfurt im Vorjahr den erstmaligen Aufstieg eines rot-weiß-roten Frauen-Nationalteams in die A-Gruppe als Ziel hatte, soll er heuer im chinesischen Shenzhen wirklich Realität werden. Dabei gilt es, in einer völlig ausgeglichenen Gruppe in der Division IA, einen der ersten beiden Plätze zu erreichen.

Die ersten Gegnerinnen, das Nationalteam Dänemarks, stellten keine problematische Hürde für die Truppe von Teamchef Alexander Bröms dar, Österreich gewann nach leichten Startschwierigkeiten souverän mit 3:0. Schweiz-Legionärin Annika Fazokas (EV Zug), im Vorjahr in Klagenfurt die Spielerin des Turniers, besorgte den Dosenöffner. Der Treffer zum 1:0 der Verteidigerin in der 39. Minute brachte Lockerheit ins Spiel Österreichs. Und so sorgte Kapitänin Anna Meixner, die seit dieser Saison für Ottawa in der besten Liga der Welt, der PWHL, spielt, rasch nach Beginn des Schlussabschnitts für die Vorentscheidung (46.). Den Schlusspunkt setzte die Steirerin Theresa Schafzahl, ebenfalls in der PWHL für Boston unterwegs, in der Schlussminute mit einem Treffer ins bereits verwaiste dänische Tor.

Spielerin der Partie war aber Torhüterin Selma Luggin, die beim 3:0 ein „Shutout“ feierte. „Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel mitnehmen, dass wir niemals an uns zweifeln, sondern immer an uns glauben“, richtete Luggin den Fokus auf die Mannschaft. Die Freude kann auch nur kurz währen, „wir müssen am Boden bleiben und uns gleich aufs nächste Spiel fokussieren“, sagte Schafzahl. Und das steht bereits am Montag (14 Uhr, ORF Sport+) gegen Gastgeber China an.