Den leichten Aufwind vom 7:5 in Linz wollte der VSV auch nach Laibach mitnehmen. Dort lieferte man sich ein temporeiches Hin und Her, wenngleich die Slowenen, auch bedingt durch frühe Villacher Strafen, das Chancenplus auf ihrer Seite hatten. Den ersten Sitzer der Villacher vergab in Drittel eins Youngster Johannes Tschurnig, der für den verletzten Yannic Pilloni (Oberkörper) aus Kitzbühel einberufen worden war. Dem Villacher versagten im Sololauf auf Olimpija-Schlussmann Paavo Hölsä die Nerven (11.). Besser machte es John Hughes zwei Minuten später. Im Konter ideal von Chris Collins bedient, besorgte er die VSV-Führung. Diese war allerdings nur möglich, weil Alexander Schmidt in Abwesenheit des ebenso wie Benjamin Lanzinger erkrankten Andreas Bernard die gegnerischen Stürmer reihenweise zur Verzweiflung trieb. Und so konnte Kapitän Jamie Fraser diese mit einem verdeckten Schlenzer 66 Sekunden vor der Sirene sogar noch ausbauen.