Kärntner EishockeyDivision I in der heißen Phase, Schützenfeste in der Unterliga

Die Division I startet in die entscheidende Phase. Steindorf trifft auf Velden und will heuer wieder um den Titel mitspielen. In der Unterliga erzielte Sandro Seifried gleich acht Treffer, für Kappel trafen Vater und Sohn.

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AUT , EBEL, EC VSV- KAC
Steindorf will in dieser Saison Meister werden © Sobe
 

Zum Jahreswechsel startet die Topdivision in die spielintensivste Zeit der Saison. Zwei volle Runden stehen diese Woche für die sechs Teams am Programm, danach wird der Spielplan sogar noch intensiver. Für die Fans bedeutet dies in erster Linie Vorfreude, für die Mannschaften eine hohe sportliche Herausforderung.

„Uns ist bewusst, wie knapp alle Teams beisammen sind“, sagt Steindorf-Coach Mike Mayer. Bei diesem dichten Programm sind die nächsten Runden richtungsweisend für die Tabelle und die Qualifikation für die Play-offs. Nachdem bis zum 5. Jänner die meisten Spiele aus der Lockdown Pause nachgeholt werden, erwartet die Division 1 nun eine bundesligaähnliche Belastung mit bis zu drei Spielen pro Woche. 

Heute Abend reist Steindorf zu den Piraten nach Velden, die zuletzt in eigener Halle zu überzeugen wussten und sowohl Huben als auch Spittal ohne Punkte nach Hause schickten. „Die Ergebnisse sprechen für sich. Velden hat eine sehr schnelle Mannschaft und durch die Neuzugänge an Kadertiefe gewonnen“, sagt Mayer vor dem ersten Duell am Wörthersee in der laufenden Spielzeit. Dennoch gibt er sich selbstbewusst und betont den Anspruch, auch heuer wieder um den Titel mitzuspielen.

Huben hat mit dem jüngsten Sieg gegen den VSV erstmals angeschrieben und bleibt damit in der Tabelle auf Schlagdistanz. Gegen  Spittal kann man weiter Boden gutmachen. Die Gäste haben nach der Nullnummer zuletzt etwas gutzumachen. Mit acht Zählern lacht die Orzetek-Truppe nach wie vor von der Tabellenspitze.

Viele Tore zum Auftakt

Viel los auf dem Eis war gleich zum Saisonbeginn in der Kärntner Unterliga. In der Gruppe West sind die Tarco Wölfe II nach einem 12:9 Schützenfest gegen die Spielgemeinschaft Carinthian Team/Steindorf der erste Tabellenführer. Dahinter hat sich Radenthein positioniert, das mit einem sehenswerten 7:6 Heimerfolg gegen Arnoldstein die Spielzeit mit einem Sieg ebenfalls nach Wunsch eröffnen konnte.
Zwei volle Erfolge der Heimmannschaften brachte der Auftakt der Gruppe Ost. Friesach behielt gegen Grades/Metnitz mit 4:3 hauchdünn die Oberhand und der heuer besonders hoch einzuschätzende VST Völkermarkt setzte gegen das als Titelmitfavorit gehandelte Team aus Kappel mit einem 18:3 Schützenfest ein Ausrufezeichen. Spieler des Spiels war zweifellos Sandro Seifried, der bei seinem bemerkenswerten Auftritt gleich acht Treffer für die Völkermarkter beisteuern konnte. Den Gästen blieb als Trost aber immerhin ein Doppelpack mit Seltenheitswert. Alexander und Sandro Czechner sorgten als Vater-Sohn-Gespann für generationenübergreifenden Torjubel.

Stolz präsentierten die Abstimmungsstädter in Echtzeit ein Bild vom rekordverdächtigen 9:1 auf der Anzeigetafel nach dem ersten Drittel in den sozialen Medien und unterstrichen damit das generelle Bemühen des KEHV, Vereine sich tagesaktuell und einfallsreich online und in den sozialen Medien präsentieren zu lassen. Schon am 26. Dezember haben die Kappler die Möglichkeit, sowohl sportlich als auch medial zurückzuschlagen.

Kommentare (1)
MG1977
0
4
Lesenswert?

einfach nur lächerlich!

Da ist es dem Verband wieder gelungen, eine ausgeglichene Meisterschaft auszurichten.