DolomitenmannEin Gipfeltreffen der Allerhärtesten in Lienz

Beim 34. Dolomitenmann am Samstag in Lienz werden einmal mehr die härtesten Bergläufer, Paragleiter, Mountainbiker und Kajak-Fahrer unter der Sonne gesucht.

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EXTREME SPORTS - Red Bull Dolomitenmann
Der Gejagte im Wasser: Lukas Kubrican © GEPA pictures
 

"Hart, härter, Dolomitenmann.“ Das versprechen die Veranstalter, das erwarten sich die Fans in der „Sonnenstadt“ Lienz. Am Samstag ist es wieder so weit, der wohl extremste Teambewerb der Welt geht am Lienzer Hauptplatz in Szene. Wenn Dolomitenmann-Erfinder Werner Grissmann vor 1500 zugelassenen Fans den traditionellen Startschuss gibt, geht es um nicht weniger als den Titel „Härtester unter der Sonne.“

Neben zahlreichen Hobbysportlern, die den Reiz des Adrenalins selbst spüren wollen, geben sich auch zahlreiche Stars ihrer Sportszenen die Klinke in Osttirol in die Hand.

Den Start absolvieren die Bergläufer, die eine zwölf Kilometer lange Strecke mit 2000 Höhenmetern vom Lienzer Hauptplatz bis zum Kühbodentörl auf 2441 Metern zu überwinden haben. Der absolute Favorit ist dabei der US-Amerikaner Joseph Gray. Der 37-Jährige ist nicht nur Berglaufweltmeister, sondern auch im Schneeschuhlaufen. „Im Vorjahr konnte er wegen der Einreisebestimmungen nicht kommen, heuer wird er wieder extra eingeflogen und will sich stark präsentieren“, erklärt Organisator Niki Grissmann die Ambitionen von Gray, der vor 2020 bereits zweimal angetreten war und jeweils die Einzelwertung holte. Er tritt auch wieder für das in Lienz favorisierte Team „Kolland Topsport Professional“ an.

Kolland-Team wieder in der Favoritenrolle

Wenn alles nach Plan läuft, wird Gray den Staffelstab an Paragleit-Teamkollege Chrigel Maurer aus der Schweiz übergeben. Auch er ist einer der absoluten Topstars, gewann schon sieben Mal den Extremsportbewerb „X-Alps“. Ebenfalls ein Kandidat für die Paragleit-Einzelwertung ist aus heimischer Sicht Paul Guschlbauer, der im Red Bull Team startet.  Bei der Übergabe an die Mountainbiker wird abermals kein Weg an den Herren von Kolland vorbeiführen. „Die haben es tatsächlich geschafft, den aktuellen Mountainbike-Weltmeister für sich zu gewinnen. Hector Leonardo Baez Leon aus Kolumbien kommt nämlich auch zu unserem Bewerb“, ist der Organisator sichtlich stolz auf diesen „Coup“. Immer für einen Traumtag am Rad gut ist der Biker des Herausfordererteams von Red Bull, Daniel Geismayr.

Und als wäre die Mannschaft von Titelverteidiger Kolland nicht schon stark genug, kommt zum Schluss im Wildwasser noch einmal ein richtiger Kapazunder. Der Tscheche Lukas Kubrican gilt als der Unbezwingbare im Isel-Katarakt. Fünfmal in Folge ist er zuletzt angetreten, ebenso oft gehörte die Einzelwertung ihm. Damit zog er auch den Klagenfurtern Harald Hudetz, der für Red Bull im Einsatz ist, und Gerhard Schmid (Team ELK) immer wieder den Nerv. Beide Kärntner Top-Kanuten mussten sich stets mit Plätzen hinter Kubrican begnügen. Dabei konnte Hudetz davor bereits siebenmal als schnellster Kanute aus dem Wasser steigen, Schmid viermal. Hudetz würde auch nur ein Sieg fehlen, um alleiniger Rekord-Einzelsieger in den Dolomiten zu werden. Noch teilt er sich diesen Rang mit Kanute Roland Stauder aus Italien.

Mit 3G zu Rennen und Party

Heuer darf auch wieder mitgejubelt und mitgefeiert werden. Aber nur mit 3-G-Nachweis und Ticket (www.redbulldolomitenmann.com) kommt man zu den Hotspots ins Stadion und auf den Hauptplatz.

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