Admira - Austria Klagenfurt 4:0Ungestüme Austria nach Doppel-Rot chancenlos

Schon nach 37 Minuten war die Austria Klagenfurt in Mödling zwei Mann weniger. Ein Doppelschlag durch Zwierschitz und Babuscu sorgte nach 70 Minuten für klare Verhältnisse. Babuscu legte sieben Minuten später einen drauf. Aiwu sorgte in der Nachspielzeit für den Endstand.

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FUSSBALL: ADMIRAL BUNDESLIGA/GRUNDDURCHGANG: FC FLYERALARM ADMIRA - SK AUSTRIA KLAGENFURT
Schon nach zehn Minuten gab es für Kapitän Gkezos die erste Rote © APA/EXPA/THOMAS HAUMER
 

Wenn die Austria Klagenfurt in der Bundesliga aufläuft, so scheint es, ist Video-Wahnsinn vorprogrammiert. Schon im Derby gegen den WAC wurde lange über Rot gegen den nun bei der Admira gesperrt fehlenden Maxi Moreira diskutiert, diesmal traf es nach bereits zehn Minuten Kapitän Kosmas Gkezos. Nach durchaus unnötigem weil hartem und auch viel zu spätem Einsteigen im Mittelkreis gegen Admira-Stürmer Marlon Mustapha sah der Grieche zunächst Gelb, drei Minuten Videostudium später zückte Schiedsrichter Ebner blank Rot.

Und Trainer Peter Pacult war früh zur Umstellung gezwungen. Der für Moreira gekommene Nico Wimmer musste nach innen, Mittelfeldmann Christopher Cvetko rückte auf die Außenverteidigerposition. So klopfte auch Dominik Starkl nach 15 Minuten erstmals an, zirkelte den Ball aber neben das Tor von Phillip Menzel. Das sollte es für lange Zeit aber auch wieder gewesen sein aus Mödlinger Sicht. Lediglich ein von Cvetko abgefälschter Abschluss des auffälligen Mustapha ließ den gut gefüllten Auswärtssektor kurz zittern, landete aber am oberen Außennetz (34.). Drei Minuten später schlugen der VAR und damit Rot abermals zu. Wieder wurde Mustapha gefoult, diesmal von Wimmer. Wieder gab es Gelb und nach Video-Korrektur Rot wegen Torraub. Pacult nahm Debütant Gloire Amanda raus und brachte Florian Jaritz für hinten links. Neun Austrianer, die alles in allem viel zu rustikal auftraten, retteten die Nullnummer zumindest einmal in die Pause.

Kampf bis zur 70. Minute

Aus der Pause kamen die Hausherren mit Volldampf, lediglich das Visier war nicht ideal eingestellt. Und die Austria stemmte sich weiter mit viel Leidenschaft gegen drohende und in Anbetracht der personellen Kräfteverhältnisse längst überfällige Gegentreffer. Doch auch die Admira tat das Ihrige dazu, dass es nach über einer Stunde noch 0:0 stand. So wuchtete etwa Roman Kerschbaum die Kugel aus sieben Metern alleine vor dem Tor über selbiges (61.). Doch nach 67 Minuten war sie gefallen, die Klagenfurter Festung. Stefan Zwierschitz bekam den Ball perfekt im Strafraum serviert und hämmerte ihn volley ins lange Eck. Zweieinhalb Minuten setzte Onurhan Babuscu einen drauf - das Spiel war entschieden. Nur sieben Minuten später legte Babuscu noch einen drauf. Den Schlusspunkt setzte Emanuel Aiwu nach einer Ecke in der Nachspielzeit.

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Peterkarl Moscher
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Wahrheit tut weh !

Es fehlt noch ein wenig an spielerischer Intelligenz , nur wie die Holzhacker spielen
geht in der ersten Liga nicht. Klagenfurt war immer für feine Technik bekannt auf
dieses Niveau sollte man wieder zurückkommen.

joe1406
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Schiris machen sich vor dem VAR in die Hose

Schiedsrichter entscheidet - VAR bittet um Kontrolle - Entscheidung fällt härter aus. Wenn das zum Standard wird kann man sich den Schiri am Feld sparen. Zumindest die zweite rote Karte gegen die Austria war reine Ermessenssache des Schiris - letzter Mann oder nicht? Ist es die erste rote Karte okay - aber wenn der Schiri schon bei der ersten nur gelb gegeben hätte dann muss ein guter Schiri auch ein bisschen Fingerspitzengefühl haben.

chh
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In einer Statistik

Rote Karten bezogen auf Einsatzminuten dürfte Gkezos sehr weit vorne liegen. Er mag ein passabler Abwehrchef sein, aber schön langsam muss man seine Spielintelligenz hinterfragen. Zweimal direkt rot innerhalb der ersten Halbzeit - das darf ganz einfach nicht passieren.

arsen
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Was soll die tendenzielle Schlagzeile: VAR-Wahnsinn in der Südstadt!

Wenn es ein Foul war, das mit Rot zu ahnden ist, dann ist alles klar.....

aufreger1
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VAR war unnötig

Der Schiri hat beide Vergehen gesehen und mit Gelb geahndet. Das erste Vergehen war dazu im Mittelfeld. Wenn das Schule macht, dann kann man sich den Schiri sparen. Vor der 2. Roten gab es ein Foul an einen Austrianer, wenn schon dann hätte auch hier der VAR eingreifen müssen.

Lobbyman
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VAR IN ÖSTERREICH völlig überfordert!

Die Dauer und die Fehlentscheidungen sind einfach eine Katastrophe.
Es greift der VAR ein und entscheidet immer völlig falsch.
Der Schiedsrichter sieht es am Platz ganz gut und entscheidet ganz anders und der wieder anders.
Ein Chaos pur.
Es muss der Trainer und der Schiedsrichter die Entscheidung ansehen damit keine Bevorzugung eines Vereins ständig passiert