"Schauen Sieee...“ Praktisch kein Gespräch gab es mit Otto Baric, das nicht mit diesen Worten begann. Und war er gut gelaunt, und das war er gegenüber Journalisten zum Glück meistens, dann folgte ein Wortschwall. Denn zu sagen hatte der in Kärnten, in Eisenkappel, als Sohn eines Gastarbeiters geborene Kroate immer „maximal viel“. Nicht selten ging es dabei darum, auch sich selbst ins gute Licht zu rücken. Seltener darum, seinen Zorn loszuwerden – dann mit derselben, maximalen Intensität wie sein Fachwissen.