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Mit MaßnahmenHartberg absolvierte das erste Mannschaftstraining

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen absolvierten die Hartberger heute ihr erstes Mannschaftstraining seit der Unterbrechung in der Bundesliga. Markus Schopp zeigte sich zufrieden mit der ersten Einheit und kritisierte Tabellenführer LASK.

SOCCER - BL, Hartberg, training
Erstes Mannschaftstraining in Hartberg © (c) GEPA pictures (GEPA pictures/ Jennifer Vass)
 

Sicher ist sicher. Unter diesem Motto startete der TSV Hartberg am Freitagvormittag ins Mannschaftstraining. Nur wenige Stunden nach den schweren Anschuldigungen gegen Tabellenführer LASK, inklusive Verfahren der Bundesliga, absolvierten die Oststeirer wieder eine Übungseinheit mit der gesamten Truppe. Bereits zuvor kündigten die Hartberger an, kein Risiko eingehen zu wollen. Mundschutzmasken beim Gang von der Kabine zum Trainingsplatz, Vermeidung von überflüssigem Körperkontakt sowie ein Interviewverbot für Spieler und Trainer am Gelände des Vereins sind die neue Realität in der Oststeiermark.

"Wir haben genaue Maßnahmen und auf die müssen wir auch achten. Die Einheiten in den Kleingruppen waren schon sehr positiv, heute haben sie auch alles in der großen Gruppe sehr gut gemacht", resümierte Trainer Markus Schopp. Gesprächsthema vor, nach und vermutlich auch während der Einheit war vor allem der LASK und die Vowürfe gegen ihn. TSV-Coach Schopp zeigte sich von den Linzern enttäuscht. "Sie haben es in ihrer Aussendung ja nicht widerlegt also dürfte es wohl stimmen. Wir treffen in 14 Tagen aufeinander und hatten heute das erste Mannschaftstraining, sie vermutlich schon ein paar mehr. Das ist sportlich gesehen einfach nicht fair", meinte Schopp.

Zu Beginn übernahm sein Assistent Alexander Kontra das Kommando und ließ seine Schützlinge bei frischen Temperaturen schwitzen. Das Aufwärmen, an anderen Tagen oft nicht der favorisierte Part im Training, erfreute sich an diesem besonderen Tag großer Beliebtheit. "Sogar das hat mir gefehlt", hörte man von Jürgen Heil. Für einen anderen Akteur der Hartberger war das Mannschaftstraining wahrscheinlich von noch größerer Bedeutung. Mittelfeldakteur Stefan Rakowitz spulte erstmals seit seiner Verletzung im Herbst ein Training mit der gesamten Mannschaft ab. "Es war ein schönes Gefühl obwohl es natürlich nicht so wie früher war. Einerseits wegen den Maßnahmen, das ist aber voll verständlich. Andererseits bin ich noch nicht bei 100 Prozent."

TSV Hartberg: Erstes Mannschaftstraining in Zeiten von Corona

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Neben Pressevertretern nahmen als Zaungäste auch einige Schaulustige aus der Bezirkshauptstadt teil, Mundschutzmaske im TSV-Stil inklusive. Auf dem Platz tat sich auch so einiges. Tormann Florian Faist musste nach einer halben Stunde bereits wieder zurück in die Kabine. Ein kleines Zwicken im Oberschenkel war wohl der Grund dafür. Ansonsten waren alle Akteure mit von der Partie als Schopp nach exakt 75 Minuten das erste Mannschaftstraining beendete. "Wir wollten heute mit der Intensität und Belastung noch nicht in den obersten Bereich gehen. Jetzt ist es wichtig, dass wir die richtige Dosis finden und den Spielern das richtige Gefühl zurückzugeben", sagt der Trainer.

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